Grevenbroich: Marode Trauerhallen: Stadt arbeitet an Konzept

Grevenbroich: Marode Trauerhallen: Stadt arbeitet an Konzept

Die zwölf Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind zum großen Teil in einem schlechten Zustand. Das soll sich ändern: Mitarbeiter der städtischen Abteilung für das Gebäudemanagement werden die Hallen nun checken, um dem Umweltausschuss anschließend ein Sanierungskonzept vorzulegen.

"Einen großen Teil der Trauerhallen haben wir bereits besichtigt", erklärt der zuständige Dezernent Claus Ropertz. Was schon jetzt gesagt werden kann: Die Schäden an den mehr als 25 Jahre alten Gebäuden sind durchaus unterschiedlich – die Palette reicht vom einfachen Anstrich bis zur Dachsanierung.

Beispielsweise in Kapellen. "Dort ist der Dachstuhl marode, es regnet rein. Und Sitzgelegenheiten gibt es auch nicht", beklagt Uwe Schmitz (FDP), Vorsitzender des Umweltausschusses. Nicht anders ist die Situation der Trauerhalle auf dem Friedhof an der Montanusstraße in Grevenbroich. Dort wurden Feuchteschäden in der Kühlzelle festgestellt, Toiletten und Stromanlage sind sanierungsbedürftig. Und auch für Gustorf gibt es eine Reparaturliste: Das Dach ist kaputt, Glasscheiben müssen erneuert werden, Glocke und Lautsprecher funktionieren nicht.

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"Unsere Aufgabe ist es, sämtliche Schäden zu analysieren, sie kostenmäßig zu beziffern und ein Sanierungskonzept aufzustellen", zählt Claus Ropertz auf. Ziel ist es, die Hallen wieder in einen einwandfreien Zustand zu bringen. Aus gutem Grund: Bei Beerdigungen wird vermehrt auf die Hallen verzichtet – wegen des schlechten Zustandes und der hohen Kosten (300 Euro).

(NGZ)