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Malerei einer Grevenbroicherin: Mit Kunst gegen das „Komasaufen“​

Grevenbroicherin beteiligt sich an Kampagne : Mit Kunst gegen das „Komasaufen“

Pia Lebeda aus Neukirchen wird mit ihrer Malerei NRW-Siegerin bei Kampagne der DAK. Was auf ihrem Bild zu sehen ist und was sie dazu bewegt hat, mitzumachen.

Um für die Gefahren zu sensibilisieren, die vom „Rauschtrinken“ unter Jugendlichen ausgehen, hat die DAK Gesundheit bundesweit eine Präventionskampagne gestartet, an der sich Jugendliche aus der ganzen Republik beteiligen konnten. Rund 7000 junge Menschen gestalteten bei einem Wettbewerb Plakate, mit denen ein Zeichen gegen das sogenannte Komasaufen gesetzt werden soll. Das Motto: „Bunt statt Blau“. Die NRW-Siegerin kommt aus Grevenbroich, wie die Krankenkasse am Mittwoch bekannt gab: Es ist die 17-jährige Pia Lebeda aus Neukirchen, die die Entscheider bei der DAK mit ihrem Bild unter rund 1000 Einsendungen allein aus NRW am meisten überzeugen konnte.

 Mit diesem gemalten Bild konnte sich die Schülerin durchsetzen.
Mit diesem gemalten Bild konnte sich die Schülerin durchsetzen. Foto: Lebeda

Die „Nelly-Sachs“-Gymnasiastin hatte sich mit dem Thema auseinandergesetzt und ein Bild gemalt, in dem junge Menschen, die zu viel Alkohol konsumieren, „absaufen“ – in eine Art blauen „Sumpf“. „Ertrinken ist keine Option“, schrieb die Schülerin in die Mitte. Gestaltet hat sie die Sieger-Malerei mit Buntstiften und Acrylfarben. „Dafür habe ich drei Tage gebraucht“, sagt die 17-Jährige, die in sozialen Netzwerken auf die Kampagne der Krankenkasse aufmerksam geworden war.

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Die künstlerische Herausforderung habe sie gereizt, berichtet Pia Lebeda, die grundsätzlich einen Hang zur Kunst hat. Klar, dass sie am Nelly-Sachs-Gymnasium auch den Kunst-Leistungskurs belegt. Die Schülerin freut sich, bei dem Wettbewerb den NRW-Sieg errungen zu haben – und hofft auf ein gutes Ergebnis in der nächsten Runde auf Bundesebene.

Welche Bedeutung es hat, dass sich junge Menschen mit den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums auseinandersetzen, verdeutlicht NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Übermäßiger und exzessiver Konsum von Alkohol ist eine Gefahr, gerade auch für junge Menschen.“ Das „Rauschtrinken“ könne tragische Folgen haben – nicht nur für Konsumenten, sondern für ganze Familien. „Dieser Plakatwettbewerb führt das – im wahrsten Sinne des Wortes – vor Augen.“

(cka)