Grevenbroich: Mängelmelder der Stadt schon 350 Mal genutzt

Grevenbroich: Mängelmelder der Stadt schon 350 Mal genutzt

Damit Schäden an Straßen, Wegen, Brücken und Laternen oder was im städtischen Raum sonst noch kaputt geht, schnell beseitigt werden können, hat Bürgermeister Klaus Krützen zusammen mit dem Relaunch der städtischen Homepage einen sogenannten Mängelmelder installieren lassen.

"Der Mängelmelder wird richtig gut angenommen", bestätigt Cornelia Leufgen, Sachbearbeiterin im Fachbereich. 350 Meldungen wurden bislang registriert, "prognostiziert waren wesentlich weniger". 260 der online gemeldeten Mängel sind beseitigt worden. "Dass 90 Fälle noch nicht abgeschlossen sind, bedeutet aber nicht, dass sich niemand kümmert", sagt Leufgen. "Manches dauert länger, weil verschiedene Behörden oder Fachabteilungen beteiligt sind."

Extra Personal hat die Verwaltung für das Instrument, das Grevenbroichern "schnell und einfach" die Möglichkeit geben soll, mit den städtischen Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen, nicht eingestellt. Konkret ist auch keine zusätzliche Stellenbesetzung geplant, führt Marc Saturra zu dieser "weiteren Möglichkeit, mit Bürgern in Kontakt zu kommen", aus.

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"Umgehend" wird ein Fall bearbeitet, sobald bei den Mitarbeitern für Rats-, Bürger- und Rechtsangelegenheiten eine entsprechende E-Mail vorliegt haben. "Wir sind immer auf das Fachwissen der Kollegen angewiesen", beschreibt Cornelia Leufgen, wie die weitere Vorgehensweise zur konkreten Umsetzung von Maßnahmen ist. Und es werden Prioritäten gesetzt. Wird übermittelt, eine Ampel sei defekt, muss dieser Schaden sofort behoben werden. Beschwert sich hingegen jemand über zu üppig wucherndes Grün am Straßenrand, wird ein entsprechender Kontrolleur instruiert, dem Fall bei seiner nächsten routinemäßigen Inspektion nachzugehen.

Kniffelig ist es, wird Freitagabend wild abgekippter Müll, eine defekte Laterne oder ein Schlagloch gemeldet - bis Montagmorgen ruht der Vorgang. "Aber grundsätzlich wird alles umgehend bearbeitet", sagen die Mitarbeiter. Falschmeldungen gab es bislang keine. Die Eingabemaske des Mängelmelders schlägt verschiedene Rubriken vor, in denen der Schaden sich katalogisieren lässt. Besondere thematische Häufigkeiten gibt es nicht, wie in anderen Städten auch sind Wildmüller "ein Problem", sagt Marc Saturra.

(NGZ)