Lions Club Grevenbroich feiert 50-jähriges Bestehen.

Lions Club in Grevenbroich : 50 Jahre im Dienst für die Gesellschaft

Der Lions Club (LC) Grevenbroich feiert Jubiläum.

Gegenseitiges Verständnis, wechselseitige Achtung und eine moralische Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit: Seit einem halben Jahrhundert fördert der Lions Club Grevenbroich diese Werte durch verschiedene Initiativen.

Der Club-Präsident Karl-Heinz Empel. Foto: RP/Bernhard Höltmann

„We serve“, zu deutsch „wir dienen“, ist das Leitwort des Clubs. 41 Mitglieder stehen in Grevenbroich im Dienste des Allgemeinwohls. Mit sogenannten „Activities“ werden Spenden zusammengetragen. Das Jugendzentrum GOT in der Südstadt und die Hospizbewegung Jona sind eine von vielen Organisationen, die der Club unterstützt. „In einer immer älter werdenden Bevölkerung hat die Hospizbewegung erheblich an Bedeutung gewonnen“, sagt der Clubpräsident Karl-Heinz Empel. Eine Fortbildung für Lehrkräfte der Grevenbroicher Gymnasien und ein Jugend-Camp sind ebenfalls in der Obhut des Clubs. Alte Kronen und Brücken werden gesammelt, um den Erlös aus dem Zahngold Organisationen zu kommen zu lassen.

„Aktuell sammeln wir außerdem Spenden für das Kreiskrankenhaus Grevenbroich, um das Palliativ-Angebot für schwerkranke Menschen zu verbessern“, sagt Empel. Dafür veranstaltet der Club am 11. September ein Konzert mit der Big Band der Bundeswehr auf dem Marktplatz in Wevelinghoven. Die Big Band trete kostenlos auf, Spenden von den Besuchern sind willkommen. „Es ist sehr bewegend, wie sehr sich die Bürger in unserem Land engagieren, wenn sie die Ziele kennen und wissen, dass ihr Geld auch ankommt.“

Seit der Gründung am 16. Dezember 1968 hat sich einiges getan, vor allem an der Anzahl der Mitglieder: „Wir haben im Jubiläumsjahr den höchsten aktiven Mitgliederstand seit der Gründung“, sagt Empel. Doch das kommt nicht von ungefähr: Um in einer Gemeinschaft für so lange Zeit einem gemeinsamen Ziel zu folgen, müsse man sich vor allem gut verstehen und an die Sachen glauben, sagt Empel. „Wir können etwas der Gesellschaft zurückgeben, dieses gute Gefühl treibt uns an.“

Künftig soll die Homepage des Clubs „renoviert“ werden, damit alle Aktionen sichtbar sind und jeder online seinem „persönlichen Projekt“ direkt Spenden zukommen lassen kann. Außerdem sollen Unterstützer dort erfahren, wie ihre Spende angekommen ist.

(jms)
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