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Grevenbroich: Laach im Wandel der Geschichte

Grevenbroich : Laach im Wandel der Geschichte

In Zusammenhang mit dem Kölner Kloster St. Pantaleon wurde Laach bereits vor 871 Jahren urkundlich erwähnt. Dieses war damals, 1141, Besitzer der Ländereien rund um den heutigen Stadtteil Laach.

Für die Klosterherren von St. Pantaleon übten die Grafen von Kessel als Vögte die weltliche Gerichtsbarkeit im Ort aus. Dies ist für Heinrich Graf von Kessel im Jahr 1275 belegt. Der Ort wechselte in jener Zeit in die Deutsch-Ordens-Herrschaft. Der Deutsch-Orden war seit 1263 in Elsen ansässig,

Das Adelshaus Laach ist durch Godefricus de Lache 1186 urkundlich belegt. Später waren die Herren von Dyck Inhaber des Adelssitzes, im 17. und 18. Jahrhundert wird eine Familie Locquenghien erwähnt. Wie in anderen Stadtteilen auch begann im Jahr 1794 die Franzosenzeit in Laach. Der Ort gehörte damals dem Arondissement de Cologne an. Dabei handelte es sich um einen Verwaltungsbezirk des Département de la Roer. Während der Franzosenzeit im Rheinland war dessen Hauptstadt von 1798 bis 1814 die Kaiserstadt Aachen. Ab 1815 gehörte Laach zu Preußen. Es entstand die Gemeinde Laach, die dem Kreis Grevenbroich im Regierungsbezirk Köln zugeordnet wurde. Ab 1929 gehörte Laach zunächst zum Landkreis Grevenbroich-Neuß, 1931 wurde der Ort in die Stadt Grevenbroich eingemeindet.

Wer "Laach" googelt, findet innerhalb 0,33 Sekunden übrigens deutlich mehr Treffer als bei den meisten anderen Stadtteilen. Das hängt aber vor allem mit der Abtei Maria Laach in der Eifel zusammen, die ein beliebtes Ausflugsziel ist.

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