1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Kwasny soll für reibungslosen Start des Bad-Neubaus sorgen

Grevenbroich : Kwasny soll für reibungslosen Start des Bad-Neubaus sorgen

"Mein Grevenbroich" kritisiert fehlende Genehmigung.

Die Fraktion "Mein Grevenbroich" hat Bürgermeisterin Ursula Kwasny gestern aufgefordert, für einen reibungslosen Ablauf des Schlossbad-Neubaus zu sorgen. Da noch immer keine Baugenehmigung für das Projekt vorliege, müsse die Stadtverwaltung alle Hebel in Bewegung setzen, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. "Jede Verzögerung verteuert den Schwimmbadbau ohne Not", warnte Fraktionsvorsitzender Thomas Wiedenhöfer.

Im Oktober vergangenen Jahres hatte GWG Kommunal den Bauantrag im Rathaus eingereicht, der Investor rechnete mit einer Bearbeitungszeit von drei Monaten. Wie unsere Zeitung in der vergangenen Woche berichtete, liegt die Baugenehmigung aber noch immer nicht vor, obwohl das alte Schlossbad bereits abgerissen wurde. Nach den Plänen von GWG Kommunal soll mit den Tiefbauarbeiten im April begonnen werden.

Solche Zeitverzögerungen seien weder hinnehmbar noch verständlich, sagte Wiedenhöfer: "Weil die Stadt und das Versorgungsunternehmen GWG gleichermaßen Gesellschafter der GWG Kommunal sind, kann erwartet werden, dass es kurze Verständigungs- und Abstimmungswege gibt." Vor diesem Hintergrund forderte "Mein Grevenbroich" die Bürgermeisterin und die Firma GWG auf, den Stadtrat künftig bei auftretenden und zeitverzögernden Problemen umgehend zu informieren und zu beteiligen. Die Fraktion will ihre Forderung mit einem Antrag für den am 19. März tagenden Haupt-, Finanz- und Demografieausschuss unterstreichen.

Bürgermeisterin Ursula Kwasny erklärte gestern, dass inzwischen alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. "Diese werden jetzt geprüft", sagte die Verwaltungschefin. Bislang sei es beim Schlossbad zu keiner zeitlichen Verzögerung gekommen. Kwasny geht davon aus, dass es auch keine geben wird.

(wilp)