Grevenbroich: Krützen stellt Konzept für den Bahnhof in Aussicht

Grevenbroich: Krützen stellt Konzept für den Bahnhof in Aussicht

Die 53 Fahrradständer am Bahnhof sind ein Ärgernis. Weil die Anlage ein ständiger Treffpunkt von Abhängigen ist, soll sie abgebaut werden, fordern Anlieger schon seit mehr als einem Jahr von der Stadtverwaltung. Und sie beklagen, dass es dort häufig zu Schlägereien, Pöbeleien, Drogendeals und Polizeieinsätzen komme.

Die Stadt lehnt einen Abbau der Fahrradständer ab. Sie will die Anlage umzäunen und mit einer Tür versehen, damit nur Berechtigte dort Zugang haben. Das lehnen die Anlieger jedoch ab. Sie fordern, dass die Ständer an einer anderen Stelle im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Und was sagt die Politik? Vor Wochen vertagte sie das Thema. Doch jetzt kommt wieder Bewegung in die Angelegenheit. Am Donnerstag, 30. November, wird sich der Bauausschuss mit den umstrittenen Fahrradständern beschäftigen. Um 18 Uhr - eine Stunde bevor die Sitzung im Bernardussaal beginnt - werden sich die Vertreter des Gremiums zu einem Ortstermin am Bahnhof einfinden, um die Anlage in Augenschein zu nehmen.

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Parallel dazu arbeitet die Stadt, die seit Januar mit ihrem Ordnungs- und Sicherheitsdienst zeitweise im Bahnhofsumfeld präsent ist, an einem Konzept zum Bahnhofsviertel mit seinen Problem. Das erklärte jetzt Bürgermeister Klaus Krützen. Er gibt aber zu bedenken: "Wir haben im Bahnhof kein Hausrecht." Die Stadtverwaltung werde nun mit Vertretern der Deutschen Bahn besprechen, wie sie ihre Eingriffsmöglichkeiten an dieser Stelle erhöhen kann.

(wilp)