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Grevenbroich: Krützen: Mehrkosten am Stadion um Hälfte reduzieren

Grevenbroich : Krützen: Mehrkosten am Stadion um Hälfte reduzieren

Das neue Sportplatzgebäude und die Turnhallen-Renovierung am Schlossstadion sollen 300.000 Euro teurer als ursprünglich geplant werden. Vor diesem Hintergrund hat Bürgermeister Klaus Krützen die Sportverwaltung und das Gebäudemanagement aufgefordert, gemeinsam mit dem Architekten nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. Seine Vorgabe: Die Mehrkosten sollen um einen Betrag von mindestens 150.000 Euro reduziert werden.

Ursprünglich sollte das Projekt 2,4 Millionen Euro kosten, nach einer fachlichen Berechnung ist nun von 2,7 Millionen die Rede. "Ich bin nicht bereit, diese Zahlen zu akzeptieren und zur Tagesordnung überzugehen", sagt Krützen. Im Sinne einer verantwortlichen Haushaltsführung erwarte er, dass es zu einer Reduzierung dieser Belastung kommt.

Nach einer Kostenermittlung von Anfang März steht fest, dass das Vorhaben um eine sechsstellige Summe teurer wird. Ursachen dafür sind etwa Mehrkosten bei den Lüftungs-, Heizungs-, Sanitär- und Elektroninstallationen. Zudem muss zusätzliches Geld für die archäologische Begleitung und den Kampfmittelräumdienst ausgegeben werden.

Wie Krützen betont, werden sich nun Mitarbeiter der Verwaltung mit Vertretern des Architektenbüros zusammensetzen, um nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. "Ich möchte aber nicht, dass am Raumkonzept gespart wird", sagt der Bürgermeister. Nachdem er die unlängst dem Schulausschuss vorgelegten Kostenberechnungen studiert habe, gehe er davon aus, "dass da auf jedem Fall noch Potenzial ausgeschöpft" werden könne. "Ich halte es für realistisch, dass der Betrag - unabhängig etwaiger ISEK-Zuschüsse - um die Hälfte reduziert werden kann", sagt Krützen.

Die Vorgabe des Verwaltungschefs: Innerhalb von 14 Tagen soll ihm eine Liste mit Vorschlägen vorgelegt werden, die er dann der Politik vorstellen möchte.

(wilp)