Grevenbroich: Krützen im Aufsichtsrat von RWE Power

Grevenbroich: Krützen im Aufsichtsrat von RWE Power

Der Grevenbroicher Bürgermeister sitzt nun auf der Arbeitnehmer-Seite des Kontrollgremiums.

Bürgermeister Klaus Krützen ist für den Aufsichtsrat von RWE Power gewählt worden. Der Grevenbroicher Verwaltungschef wird auf der Arbeitnehmer-Seite des Kontrollgremiums sitzen. Wie Krützen mitteilt, habe er bei der Wahl ein "erfreulichen Ergebnis" erzielen können. Das Abstimmungsverhältnis unterliegt der Geheimhaltung.

Krützen wurde von den Arbeitnehmervertretern des Unternehmens für den Aufsichtsrat vorgeschlagen. "Das ist eine große Ehre für mich", sagt der 47-Jährige. Er sieht darin auch eine Bestätigung für seine "eindeutige Position", die er zu Kraftwerken und Tagebauen im Rheinischen Revier beziehe.

Als Mitglied des Aufsichtsrates will er künftig die Interessen der Arbeitnehmer vertreten. Darüber hinaus habe er auch die Chance, "den Strukturwandel direkt im Unternehmen begleiten zu können", sagte Klaus Krützen. Er wurde für die Dauer von fünf Jahren in das Gremium gewählt.

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Dotiert ist der Aufsichtsratsposten mit 20\.000 Euro, die allerdings nicht komplett auf das Konto des Verwaltungschefs gehen werden. "Die Arbeitnehmervertreter treten einen großen Anteil des Geldes ab", so Klaus Krützen auf Anfrage unserer Redaktion. Er habe im Vorfeld der Wahl erklärt, dass er 16\.000 Euro an "gewerkschaftsnahe Organisationen" spenden werde. Unter dem Strich sei der Aufsichtsratsposten für ihn "ein Nullsummenspiel", betonte der Bürgermeister. Vier Mal jährlich wird er an den jeweils anderthalbtägigen Aufsichtsratssitzungen teilnehmen, hinzu kommen "diverse andere Termine", die er wahrnehmen werde.

Der Aufsichtsrat des Unternehmens RWE Power hat insgesamt 21 Mitglieder - darunter jeweils zehn Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmervertreter. Komplettiert wird das Gremium durch ein neutrales Mitglied.

(NGZ)
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