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Grevenbroich: Krankheitsfälle: Amt schließt früher

Grevenbroich : Krankheitsfälle: Amt schließt früher

Das Straßenverkehrsamt in Grevenbroich schloss gestern bereits gegen Mittag seine Türen - einige Stunden früher als üblich. Der Grund: Drei von vier Mitarbeitern, die für den Nachmittag eingeteilt waren, sind erkrankt.

Wer sein Auto zulassen wollte, wurde auf die Dienststellen in Neuss und Dormagen verwiesen. Heute soll das Amt in der Schlossstadt aber wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen sein.

"Das war ein absoluter Ausnahmefall", betont Amtsleiter Klaus Schirm. Die Behörde sei zwar auf Ausfälle vorbereitet und würde plötzlich entstehende Lücken in der Regel mit Mitarbeitern aus den anderen Dienststellen füllen - doch: "Wenn drei von vier Vollzeitkräften erkrankt sind und gleichzeitig der lange Dienstleistungs-Donnerstag im Straßenverkehrsamt Neuss mit Personal abgedeckt werden muss, wird es problematisch", berichtet Klaus Schirm.

Da für Grevenbroich nur eine Mitarbeiterin in den Nachmittagsstunden zur Verfügung stand, habe sich der Kreis dazu entschlossen, die Dienststelle früher zu schließen. Ein Mitarbeiter dürfe den Betrieb alleine nicht aufrecht erhalten - dagegen würden vor allem Sicherheitsgründe sprechen, betont Schirm.

Die frühe Schließung in Grevenbroich habe jedoch keine gravierenden Auswirkungen auf die übrigen Dienststellen gehabt, meint der Amtsleiter: "In Neuss waren es sicherlich einige Kunden mehr, in Dormagen hingegen war es ein ganz normaler Tag." Insgesamt hat das Straßenverkehrsamt 31 Mitarbeiter, die auf die Ämter in Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch verteilt sind; acht von ihnen sind Teilzeitkräfte.

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Erschwerend zum Personalmangel kam es gestern zwischen 11 und 12 Uhr zu einem bundesweiten Ausfall des Zulassungssystems. "Dadurch ist es zu längeren Wartezeiten gekommen", betont Schirm. Er will dafür sorgen, dass heute mindestens drei Mitarbeiter in Grevenbroich zur Verfügung stehen.

(NGZ)