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Kommunalwahl 2020 in Grevenbroich: Wer möchte in den Integrationsrat ?

Wahlen in Grevenbroich : Wer möchte in den Integrationsrat ?

Die Stadt sucht Kandidaten für die Wahl, die parallel zur Kommunalwahl am 13. September läuft. Und informiert darüber, wer seine Stimme abgeben darf.

Rat und Bürgermeister werden am 13. September gewählt – zugleich aber auch der neue Integrationsrat. Er vertritt die Interessen aller Migranten in Grevenbroich. Deshalb ermuntert die Stadt vermehrt junge Menschen, sich um ein Mandat bewerben. Es gehe darum, direkten Einfluss auf die Kommunalpolitik zu nehmen und so dazu beizutragen, dass Diskriminierung und Benachteiligung abgebaut werden. Wer für den Integrationsrat kandidieren möchte, kann sich bis zum 27. Juli bewerben.

Junge Migranten haben Fähigkeiten, die in einer globalisierten Welt von Vorteil sind. Sie zeichnen sich durch interkulturelle und sprachliche Kompetenzen aus. „Der Integrationsrat ist die Interessenvertretung der Migrantinnen und Migranten auf kommunaler Ebene. Er ist gleichzeitig auch der Fachausschuss für das Thema Integration in Grevenbroich“, betont Bürgermeister Klaus Krützen. Die Integrationsräte setzen sich aus direkt gewählten Vertretern der Migrantinnen und Migranten sowie aus Ratsmitgliedern zusammen. Gemeinsam beraten und entscheiden alle Mitglieder über die Integrationspolitik in Grevenbroich.

Im Integrationsrat geht es zum Beispiel um die Gleichbehandlung aller Menschen und eine Antidiskriminierungsarbeit; um bessere Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Migranten; und die Öffnung der Verwaltungen für Menschen mit Migrationshintergrund.

Kandidieren dürfen deutsche und nicht-deutsche Einwohner, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit mindestens einem Jahr in Deutschland leben und seit drei Monaten mit ihrem Hauptwohnsitz in Grevenbroich gemeldet sind. Sie müssen im Sinne des Wahlgesetzes das passive Wahlrecht haben.

Wahlberechtigt sind Ausländer; Deutsche, die noch eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen; Deutsche, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten haben; Deutsche, die als Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland erhalten haben; Nichtdeutsche EU-Bürger und Aussiedler. Zudem muss die wählende Person am Wahltag 16 Jahre alt sein; sich seit mindestens einem Jahr im Bundesgebiet rechtmäßig aufhalten und mindestens seit dem sechzehnten Tag vor der Wahl in Grevenbroich die Hauptwohnung haben.

Weitere Informationen auf der städtischen Homepage unter www.grevenbroich.de/rathaus-buergerservice/politik-verwaltungsfuehrung/wahlen/integrationsratswahl/ oder unter www.integrationsratswahlen.nrw.