Grevenbroich: Kommentar: Rechenaufgabe ist noch ungelöst

Grevenbroich : Kommentar: Rechenaufgabe ist noch ungelöst

Mit Einführung der Zweitwohnungssteuer erhofft sich die Stadt zusätzliche Einnahmen, um das 52-Millionen Haushaltsloch ein bisschen zu stopfen. Rund 120 000 Euro verspricht sich Kämmerin Monika Stirken-Hohmann von der Steuer.

Doch es gibt einen weiteren Grund. Beim kommunalen Finanzausgleich gilt: Je mehr Hauptwohnsitze, desto mehr Zuweisungen sind möglich. Ummeldungen – um die Steuer zu sparen – könnten dabei helfen, höhere Zuweisungen des Landes zu ergattern. Ob diese Rechnung aufgeht, ist fraglich. Die Einführung der Zweitwohnungssteuer bedeutet zunächst vor allem einen erhöhten Verwaltungsaufwand. ANDREAS BUCHBAUER

(NGZ)
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