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Grevenbroich: Klinik-Altbau muss für neues Seniorenhaus weichen

Grevenbroich : Klinik-Altbau muss für neues Seniorenhaus weichen

Mit zwei schweren Vorschlaghämmern rückten Heinz-Theo Lorenz und Thilo Spychalski gestern Nachmittag den ersten Quadratmetern der alten Gebäude hinter der Pfarrkirche zu Leibe – und beide hauten buchstäblich auf den Putz. Nach einigen Schlägen machten der Pastor und der Geschäftsführer der Neusser St.-Augustinus-Kliniken jedoch schon wieder Feierabend. Den Rest überlassen sie den Abrissbaggern, die nach den Pfingsttagen in Wevelinghoven anrücken werden.

Mit zwei schweren Vorschlaghämmern rückten Heinz-Theo Lorenz und Thilo Spychalski gestern Nachmittag den ersten Quadratmetern der alten Gebäude hinter der Pfarrkirche zu Leibe — und beide hauten buchstäblich auf den Putz. Nach einigen Schlägen machten der Pastor und der Geschäftsführer der Neusser St.-Augustinus-Kliniken jedoch schon wieder Feierabend. Den Rest überlassen sie den Abrissbaggern, die nach den Pfingsttagen in Wevelinghoven anrücken werden.

Die symbolischen Hammerschläge markierten den Start zum Bau eines hochmodernen Seniorenzentrums, in das die St.-Augustinus-Kliniken rund elf Millionen Euro investieren werden. Auf einem etwa 10 000 Quadratmeter großen Grundstück in der Nähe des Erftufers wird der Stift "St. Martinus" künftig 80 Plätze in Einzelzimmern bieten. Außerdem sind 15 Wohnungen für betreutes Wohnen geplant.

"Wir werden in der kommenden Woche mit den Abrissarbeiten beginnen", sagt Thilo Spychalski. Mit schwerem Gerät werden dann die ehemaligen Krankenhausgebäude und der Pfarrsaal dem Erdboden gleichgemacht. Voraussichtlich bis Juli sollen diese Arbeiten erledigt sein. Zwei denkmalgeschützte Gebäude bleiben vor dem Abrissbagger verschont: Das mehr als 300 Jahre alte Gutshaus und die vor etwa 120 Jahren gebaute St.-Josefs-Kapelle werden in den Komplex mit zwei Neubau-Flügeln einbezogen. Dort wird auch ein Café-Restaurant entstehen, das vor allem Spaziergänger aus dem nebenan liegenden Naherholungsgebiet anlocken soll.

Genügend Interessenten für die Seniorenwohnungen zu bekommen, sei kein Problem, erklärt Thilo Spychalski: "Wir haben bereits eine Warteliste. Andere Projekte, die derzeit in Grevenbroich geplant sind, tangieren uns nicht." Läuft alles nach Plan, steht Anfang des Jahres 2015 der nächste Festakt am Klosterweg auf dem Programm. Dann soll Eröffnung gefeiert werden.

(wilp)