1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Klima-Experten debattieren im Schloss

Grevenbroich : Klima-Experten debattieren im Schloss

Die EU-Klimapolitik und ihre unmittelbaren Folgen für die Schlossstadt und den Rhein-Kreis Neuss sind am Freitag, 23. September, Thema im Roten Saal des Alten Schlosses. Dort findet von 14 bis 18 Uhr ein Forum zur europäischen Klimapolitik statt. Dabei wird der Fokus vor allem auf die regenerativen Energien gerichtet. Die EU will den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 Prozent reduzieren und die Energieeffizienz steigern. Als Energiestandort ist die EU-Klimapolitik für Grevenbroich und den Rhein-Kreis Neuss von besonderer Bedeutung.

Die Möglichkeiten des Auf- und Ausbaus erneuerbarer Energien — auch in privaten Haushalten — und die Chancen und Initiativen der Städte des Rhein-Kreises Neuss gelten als vielfältig. Das soll bei der Veranstaltung im Alten Schloss dargestellt und erörtert werden. Gleichzeitig soll dargestellt werden, dass großpolitische EU-Projekte jeden betreffen. Die Realisierung dieser Vorhaben fängt bei den Kommunen an und ist nur mit einem hohen Engagement der Bürger möglich. Dafür müssen diese aber sensibilisiert und an Planungen sowie der Erweiterung vom Kohlestandort hin zu einem Zentrum regenerativer Energien beteiligt werden.

Die Ziele der EU und die NRW-Klimapolitik stehen deshalb während des Forums im Alten Schloss im Mittelpunkt. Vertreter verschiedener Unternehmen und Kommunen zeigen an Beispielen, Angeboten und Projekten Anhaltspunkte zur Umsetzung auf. Nach der Begrüßung spricht der Europapolitiker Karl-Heinz Florenz (CDU), Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit, zur EU-Klimapolitik. Den Blick aus NRW-Sicht schildert im Anschluss Udo Paschedag, Staatssekretär im Umweltministerium. Titel: "NRW-Klimapolitik — Vorbild für andere Bundesländer?". Wolfgang Conrad, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Eschwege, referiert über den "Weg zur energetischen Stadt" und wirft dabei einen Ausblick auf die Zukunft.

Nach einer Podiumsdiskussion werden zudem die Themen Bürgerbeteiligung, Elektroautos sowie Blockheizkraftwerke angesprochen.