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Grevenbroich: Kinder proben die Showtime in Hollybroich

Grevenbroich : Kinder proben die Showtime in Hollybroich

Im Juks-Sommerferienprojekt studieren 30 Kinder eine Theatershow rund um Disney-Melodien.

Jack Sparrow, Aschenputtel, Herkules oder Pocahontas - jede der von den Disney-Studios erdachten Figuren ist ein Kaliber für sich - und mehr oder weniger heldenhaft. Dass sich jetzt vor allem die beiden Leinwandschönheiten Arielle und Belle massiv in die Haare bekommen, liegt am Sommerferienprogramm der Jugendkunstschule (Juks). Für das Projekt "Showtime in Hollybroich" - ein Sommerklassiker - hat Mitarbeiterin Melina Paust ein Stück verfasst. "Eine Art Wettbewerb, bei der die ultimative Mrs. Disney gekürt werden soll", wie Sarah Käsbach, eine der Dozentinnen, erklärt.

Auf dem Weg zu dieser Casting-Show werden alle Register gezogen, um sich gegeneinander aus dem Rennen zu werfen. Seit Montag laufen die Proben, Schwerpunkte sind Tanz und Theater, schönste Disney-Melodien, gecovert oder im Original werden gesungen. Innerhalb der Woche bis zur Aufführung sollen keine Supertalente geformt werden.

"Wir erheben keinen Anspruch auf Perfektion", sagt die bald 30-jährige Käsbach, die einst als siebenjährige Teilnehmerin den Weg in die Juks fand. "Mit Spaß sollen die Kinder lernen", im "geschützten Raum" geht es nach dem Aufwärmtraining mit Kraftübungen um allerlei in Sachen Balance und Haltung, ehe dann einzelne Szenen an die Reihe kommen. "Die wichtigste Aufgabe für uns ist, aus den verschiedenen Kindern eine Gruppe zu machen."

Und das gefällt. Ira (11) ist zum fünften Mal mit dabei. Sie hat die Rolle der Moderatorin ergattert. Am schönsten ist, dass diesmal eine ihrer Freundinnen mitmacht. Und wie immer, schätzt sie die Zeit, die ganzen Schritte zu lernen, als eigentlich "zu kurz" ein. Allerdings hatte in der Vergangenheit dann bei der Aufführung immer alles geklappt. Auch Jan (13) hatte es im Vorjahr "so gut gefallen", dass er auch jetzt wieder mitmacht. "Die Mischung aus Tanz und Theater ist sehr abwechslungsreich", wenngleich das Pensum es auch für ihn in sich hat. Auf die Aufführung am Freitag, 25. August, 17.30 Uhr, freut er sich - "ganz ohne Lampenfieber". Schließlich wird gut gearbeitet und keine Perfektion erwartet.

(von)