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Jugendpark Grevenbroich kann offiziell entstehen

Treffpunkt für Kinder und Jugendliche : Jugendpark: Stadtrat gibt grünes Licht zur Realisierung

Als „Riesenschritt“ bezeichnete Hilde Seuring vom Jugendamt den verwaltungstechnischen Stand der Dinge beim Projekt „Jugendpark“: Nachdem in der Sitzung von Ende November der Planungsausschuss einstimmig sein Votum zu dessen Realisierung abgegeben hat, folgte jetzt in seiner Sitzung der Stadtrat.

Auch dieses Gremium hat grünes Licht gegeben.

„Der Rat beschließt gemäß § 2 Abs.1 BauGB die Aufstellung der 26. Änderung des Flächennutzungsplanes „Jugendpark am Bendgraben“ Ortsteil Südstadt“, heißt das im Amtsdeutsch. „Damit ist Wesentliches erreicht“, beschreibt Hilde Seuring eine weitere Etappe auf dem Weg, den inzwischen brach liegenden Ascheplatz am Bend in so etwas wie einen Mehrgenerationenplatz unter freien Himmel zu verwandeln.

Die Idee eines zentralen Treffpunkts hatte der Jugendrat Ende 2017 formuliert. Im Oktober des gleichen Jahres hatte der Jugendhilfeausschuss (JHA) erklärt, die „konzeptionellen Ideen“ zu unterstützen. Parallel zu den zu durchlaufenden Gremien der Stadt wurde bereits im Sommer 2018 mit Unterstützung von Landrat Jürgen Petrauschke ein Antrag an die Untere Naturschutzbehörde des Rhein-Kreises Neuss gestellt, die grundsätzliche Möglichkeit zu prüfen. „Wir haben diesen Termin extra früh gelegt, damit Folgeplanungen möglich sind“, beschreibt Seuring das Zeitmanagement.

Nachdem das Okay vom Rat gegeben wurde, kann nun eine Ausschreibung für das benötigte Emissionsgutachten erfolgen. Wieder ein Meilenstein, je nachdem, was dieses Gutachten besagt, kann überlegt werden, welche der geplanten Geräte von Calisthenics- bis Parkouranlage, Beachvolleyballfeld oder Pavillons errichtet werden „oder welchen Belag die Skateranlage braucht. Vorm Frühjahr 2019, eher Sommer 2019 erwarten wir das Gutachten nicht“, gibt Seuring einen möglichen Zeitplan vor. Und obwohl „ein Schritt nach dem anderen“ gemacht werden muss, wird bereits jetzt in der Steuerungsgruppe sondiert, wie sich Förder- oder Sponsorengelder rekrutieren ließen. „Allein mit städtischen Mitteln kann der Park nicht gebaut werden.“

(von)