Judo-Abteilung des TV Orken: Erstes "Rabauken"-Turnier

Judoka veranstalten Nachwuchsturnier : Erstes „Rabauken“-Turnier beim TV Orken

Es ist nicht wirklich neu und gleichzeitig doch eine Premiere beim TV Orken: das Rabauken-Turnier. Am morgigen Samstag wird es ausgetragen.

Teilnehmen können junge Judoka der Altersgruppe U13. Das sind etwa 30 Vereine aus dem Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf. „Erwartet werden 150 Judokämpfer“, berichtet Organisator Jens Kronenthal.

„Das Turnier gibt es seit ewigen Zeiten“, beschreibt der 42 Jahre alte studierte Sportler. Bislang wurde es vom 1. FC Grevenbroich-Süd ausgetragen. Da die dort bislang ansässige Judo-Abteilung aber zum 1. Januar 2019 zum TV Orken wechselte, ist eben auch das Rabauken-Turnier in den neuen Verein mitgewandert. Der Wettkampf in der Sporthalle des Berufsbildungszentrums an der Adresse Am Sodbach 20 ist nicht allein Kinderturnier: „Wir freuen uns auf Zuschauer, die den Sport entdecken wollen.“

Jens Kronenthal fand siebenjährig zum Judo und ist der japanischen Kampfsportart – die wörtlich übersetzt „sanfter Weg“ bedeutet – treu geblieben. Zusammen mit Sabine Romski und Ulrich Dirks leitet er beim TV Orken das Training. Über seine Lieblingssportart schwärmt er, gleichermaßen werden Beweglichkeit, Kraft, Kondition und Gleichgewichtssinn geschult. Auch die soziale Kompetenz kommt nicht zu kurz, es würde zwar gegeneinander gekämpft – „aber mit fairen Mitteln“. Judo fußt auf alten Traditionen, bei der sich die Widersacher beispielsweise begrüßen und verabschieden. Wer unerlaubte Methoden anwendet wird disqualifiziert. „Das schult sehr“, sagt Kronenthal. Andererseits sei diese Sportart „optimal für Kinder mit extremen Bewegungsdrang“, weiß er über „besonders wibbeligen Nachwuchs, der sich richtig austoben“ kann.

Um weiter Reklame in eigener Sache zu machen, wollen die Judoka des TV Orken durch Grevenbroich ziehen und für sich werben.

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