Grevenbroich: Jetzt auch freies WLAN in Rathäusern und Ratssaal

Grevenbroich: Jetzt auch freies WLAN in Rathäusern und Ratssaal

Die Stadt hat ihr Freifunknetz ausgebaut: Im Bürgerbüro, im Bernardussaal sowie im Alten und Neuen Rathaus können Besucher jetzt kostenfrei im Internet surfen.

Damit wurde ein weiterer Baustein für den Ausbau des WLAN-Netzes in der Innenstadt gelegt. "Wir haben insgesamt zehn Router installiert. Ein Passwort ist nicht erforderlich, Smartphones verbinden sich in der Regel automatisch mit ihnen", sagt Robert Jordan vom Stadtmarketing, der sich um den Ausbau des freien WLAN-Netzes in der Innenstadt und darüber hinaus kümmert. Kleine Probleme räumt er im Neuen Rathaus ab er noch ein: Dort gibt es noch ein paar Verbindungslücken, die mit zwei oder drei zusätzlichen Routern geschlossen werden sollen.

Neben den Verwaltungsgebäuden sind im Stadtzentrum mittlerweile insgesamt 15 Geschäfte, Cafés und Büros mit freiem WLAN ausgestattet - weitere 13 Läden verfügen über ein eigenes Internetangebot, das von jedem Kunden genutzt werden kann. "Das ist schon eine ganz gute Bilanz", meint Jordan: "In der Fußgängerzone kann fast durchgehend kostenlos gesurft werden," fügt er hinzu. 2017 soll das Netz ausgebaut werden. Weitere Händler und Gastronomen hätten bereits ihr Interesse signalisiert, ihren Kunden ebenfalls freies WLAN anzubieten, bilanziert Jordan.

  • Stadt Kempen : Freies WLAN in kleiner Variante

In den vergangenen beiden Jahren hat das Stadtmarketing in Kooperation mit dem Korschenbroicher Ingenieurbüro Janssen den Ausbau des freien WLAN-Netzes forciert, und das nicht nur in der Innenstadt. Auch in Wevelinghoven und Elsen sowie im Industriegebiet Ost gibt es bereits entsprechende Angebote. "Das Interesse ist nach wie vor groß, doch leider können wir nicht alle Wünsche nach einem Router sofort erfüllen", bedauert Jordan. Mittlerweile gebe es eine Warteliste. Die Kosten beschreibt der Stadtmarketing-Mann als überschaubar. Der Router koste unter 100 Euro, hinzu kommen einmalige Installationskosten. "Und natürlich die paar Cent für den Strom", sagt Jordan.

(wilp)
Mehr von RP ONLINE