Grevenbroich: Island-Kunstprojekt erfolgreich beendet

Grevenbroich : Island-Kunstprojekt erfolgreich beendet

Fünf Künstler beschäftigten sich an fünf Ausstellungsorten mit der "Insel aus Feuer und Eis".

Mit einer Finissage in der Wohnzimmer-Galerie von Roland Brozio endete jetzt das Island-Kunstprojekt mit dem Titel "Auf der Hauswiese daheim". Zum letzten Mal betrachteten Interessierte die Fotografien von Uwe Dressler und Gudrun Lintz, die malerischen Impressionen von Janne Gronen und Jón Thor Gislason und die auf dünne Brettchen aus Schwemmholz gedruckten Fotos von Margret Schopka.

Fünf Künstler haben ihre Arbeiten in den vergangenen Wochen an fünf unterschiedlichen Ausstellungsorten gezeigt und viele Menschen neugierig auf Island gemacht. Während Jón Thor Gislason Isländer ist und dort auch seinen ersten Lebensabschnitt verbrachte, sind die anderen Künstler eher "Wunsch-Isländer", die sich auf der "Insel aus Feuer und Eis" aufgehalten haben und sie als ihren "Sehnsuchtsort" bezeichnen.

Das Projekt wurde von einem umfangreichen Programm umrahmt. Neben den Ausstellungen, die Fotografien, Installationen, Malerei, Zeichnungen und Textarbeiten in unterschiedlichen Konstellationen der Künstler zeigten, wurden 14 Musik- und Literaturveranstaltungen angeboten. "Das ermöglichte einen umfangreichen Blick auf die vielfältigen Seiten des Landes", sagt Organisatorin Janne Gronen.

Der Schirmherr des Projekts, Peter Hesse, Konsul der Republik Island, fand zur Finissage beeindruckende Worte über die Besonderheiten der Insel. So hätten es die Isländer geschafft, einen Spagat hinzubekommen zwischen ihren uralten Traditionen und der modernen Zeit. "Elfen und Trolle wirken dort gar nicht fremd zwischen den Anforderungen des Heute. Kunst und Kultur sind stark und avantgardistisch, und auch für uns außerordentlich interessant", sagt Hesse.

Janne Gronen sprach dem Konsul damit aus dem Herzen: "Bei meinen Aufenthalten in Island habe ich die Kargheit der Landschaft als sehr reizvoll erlebt." Gleichzeitig sei sie beeindruckt gewesen von der Herzlichkeit der Menschen und deren offenen Gastfreundschaft.

(NGZ)
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