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Ira Leifgen unterstützt als neue Referentin Bürgermeister Klaus Krützens Büro

Neue Referentin für Grevenbroichs Bürgermeister : Sport und Literatur helfen Ira Leifgen gegen Stress

Privat setzt die neue Referentin aus dem Büro des Bürgermeisters auf entspannende Momente als Kontrapunkte zu ihren neuen Aufgaben.

„Das ist meine Stadt“, schwärmt Ira Leifgen. „Hier fühle ich mich wohl.“ Geboren und aufgewachsen in Grevenbroich, ist die 49-Jährige zwar auch während ihrer Berufstätigkeit im Rhein-Kreis Neuss nie weggezogen. Aber neuerdings ist sie wieder ganz da, denn sie ist die neue Referentin im Büro des Bürgermeisters.

„Wir sind seit Jahren gut miteinander bekannt“, beschreibt sie „gegenseitiges Vertrauen“ und dass „das offene Wort“ gepflegt werde, „beides wichtig in unseren Positionen“. Als Klaus Krützen also mit der Job-Offerte auf sie zu kam, hat sie nicht lange gezögert: „Das hat 100-prozentig für mich gepasst.“ Und obwohl alles neu und alles anders ist, sitzt Ira Leifgen jetzt im Rathaus. Als „stresserprobt“ und gleichermaßen fit im Umgang mit Zahlen beschreibt sich die Diplom-Verwaltungswirtin, die nach dem Abi 1988 am Pascal-Gymnasium eine Ausbildung im gehobenen Dienst begann. Erste Station war dann das Ausländeramt im Rhein-Kreis Neuss – zu Zeiten der Balkankrise. Allen emotionalen Herausforderungen zum Trotz erinnert sie sich an die Phase als „interessant“. Ging ihr etwas zu sehr an die Nieren, tobte sich die Ex-Basketballerin, die früher bei den „Elephants“ trainierte, beim Sport aus. „Geblieben ist jetzt bloß noch der Gang ins Fitness-Studio“, gibt sie zu. 1994 dann der Berufswechsel in die Liegenschaftsverwaltung der Kämmerei, nach Zertifizierungen zur NKF-Bilanzbuchhalterin sowie der NKF-Multiplikatorin begann sie, andere in der Materie zu schulen. Auch in Tarif- und Personalrecht ist sie fit, schließlich wurde sie vor neun Jahren zur Gesamtvorsitzenden des Personalrats gewählt.

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All die Fähigkeiten will die Frau, die in Orken lebt, wo sie auch familiär verwurzelt ist, jetzt letztlich für ihre Lieblingsstadt einbringen. Der attestiert sie „Potenzial, es ist alles da – man müsste es nur anpacken“. Als Controllerin wird es eine ihrer Aufgaben sein, „Prozesse zu beleuchten und zu schauen, wo sie verbessert werden können“, natürlich spielen Kosten angesichts der leeren Stadtkasse eine Rolle. Dank ihrer Berufserfahrung werden Impulse für das Personal-Reduzierungskonzept erwartet, „spätestens mit der Haushaltseinbringung 2019 im Rat“, könnten sie im Herbst präsentiert werden. Nicht viel Zeit, die Ira Leifgen hat. Davor aber ist ihr nicht bange. „Wenn’s einfach wäre, würd’s jeder machen“, zitiert sie grinsend einen Romantitel. Das Buch hatte ihr Harald Vieten, Kollege in der Verwaltung des Rhein-Kreises Neuss, zum Abschied überreicht.