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Die Innenstadt rüstet auf: In den Zentren wird gebaut

Die Innenstadt rüstet auf : In den Zentren wird gebaut

Die beiden Einkaufszentren in der Innenstadt rüsten auf: Die Coens-Galerie wird kräftig erweitert, im Montanushof eröffnet in Kürze ein neuer "Kaufland"-Markt. Das bringt noch mehr Schwung in die City.

Grevenbroich Eine gute Nachricht für den Einzelhandel: Grevenbroich ist nach Neuss das attraktivste Shopping-Ziel im Rhein-Kreis. Dies zeigen aktuelle Daten der "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK). Seit fünf Jahren gibt es einen kontinuierlichen Anstieg der Kaufkraft. "Diese Entwicklung wird sich fortsetzen", meint Fred Schlangen, Vorsitzender des Grevenbroicher Werberings. Grund zum Optimismus geben ihm zwei aktuelle Projekte, die in den beiden Einkaufszentren gestartet wurden.

Sieben Millionen Euro werden zurzeit in die Erweiterung der Coens-Galerie investiert. 1800 Quadratmeter Einzelhandelsfläche kommen hinzu, auch die Parkmöglichkeiten werden ausgebaut. "Wir haben Konzepte für die Galerie gefunden, die Grevenbroich gut tun", sagt Antje Rebbert, Prokuristin bei Gazit Germany, der Eigentümerin des Zentrums. Ihr Beispiel: "C&A passt hervorragend in diese Stadt, das Geschäft hat hier noch gefehlt." Der Modekonzern wird sich künftig auf etwa 1300 Quadratmetern im Herzen der City präsentieren.

Darüber hinaus eröffnet "Netto" auf einem Teil der Fläche des früheren Ring-Kaufhauses einen Discount-Markt mit 850 Quadratmetern Fläche. Neben C&A zieht auf rund 700 Quadratmetern "dm" ein, die kleinere Filiale der Drogeriemarkt-Kette wird aufgegeben. Mitte August sollen die Räume an die neuen Mieter übergeben werden, die gemeinsame Eröffnung ist für Mitte September vorgesehen.

Seit Jahren fordern viele Grevenbroicher ein größeres Lebensmittelangebot in der City. Dafür wird künftig nicht nur "Netto" sorgen, sondern auch "Kaufland". Die Kette wird innerhalb der nächsten Wochen im Untergeschoss des Montanushofs eröffnen. Die Fläche von 6500 Quadratmetern — auf der bis Herbst 2010 noch der Toom-Markt zu finden war — wird aufwendig umgebaut. Investitionskosten: etwa vier Millionen Euro.

",Kaufland' wird über eine komplett neue Aufteilung verfügen", erklärt Centerleiter Michael Pauly: "Frische Waren wie Obst und Gemüse werden den Kunden direkt im Eingangsbereich präsentiert." Einen Bäcker — bis November war es die Bäckerei Oebel — werde es auch wieder geben. Zum umfangreichen Sortiment von "Kaufland" werden neben frischem Fleisch und Lebensmitteln auch Haushalts- und Schreibwaren, Elektroartikel und Spielzeug gehören. Damit die Kunden den Markt von allen Parkdecks aus mit dem Einkaufswagen erreichen können, werden vier neue Aufzugstürme gebaut.

(NGZ)