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Grevenbroich: Im Zirkus "Regenbogen" werden Grundschüler zu kleinen Artisten

Grevenbroich : Im Zirkus "Regenbogen" werden Grundschüler zu kleinen Artisten

"Man kann alles, man muss es nur wollen" – so lautet das Motto des Zirkus "Regenbogen", der jetzt in der Jakobusschule in Neukirchen haltmachte. Die Zirkus-Familie Lagrin brachte den Kindern dabei nicht nur artistische Tricks, sondern auch "Weisheiten für die Manege des Lebens" bei.

Simone und Nicklas Lagrin sind beide sozusagen unter der Zirkuskuppel aufgewachsen. Aus zwei Artistenfamilien stammend, schnupperten beide schon im Kindesalter Zirkusluft. Ihr Projekt "Regenbogen" gründeten sie im Jahr 2005, um Grundschülern die circensische Faszination zu vermitteln.

Die 150 Schüler der Jakobusschule fieberten ihrem großen Auftritt schon bei der Generalprobe entgegen. In zwei Gruppen aufgeteilt, lernten sie im Zirkuszelt das Jonglieren, Seiltanzen und Tellerdrehen. Zauberer, Clowns und Akrobaten waren ebenfalls mit von der Partie. Die Gruppen wurden nicht nach Klassen aufgeteilt, sondern bunt gemischt. "Die Kinder sollen lernen zusammenzuarbeiten, egal wie alt sie sind", erklärt Nicklas Lagrin.

In zwei Vorstellungen präsentierten die kleinen Artisten ihr Können. Dabei verloren selbst schüchterne Kinder ihre Scheu und genossen ihr neu gewonnenes Selbstbewusstsein. "Das Zirkusprojekt stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Schule", sagt Schulleiterin Gudrun Sell. Mit Herz und Sachverstand gelang es den Lagrins, die Kinder so zu motivieren, dass sie eine tolle Vorstellung ablieferten. Colin und Chris bewiesen ihr Geschick als Tellerdreher, während Marcel, Nikos, Arben und Benjamin das Publikum als Clowns zum Lachen brachten. Mahdi zeigte eine spannende Feuerschlucker-Show. "In vier Jahren wird der Zirkus wieder für eine Projektwoche zu uns kommen – das habe ich schon fest gebucht", so Gudrun Sell.

(draxl)