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Im Grevenbroicher Stadtpark gibt es zu wenige Bänke

Bürgermonitor Grevenbroich : Im Stadtpark fehlen Bänke zum Ausruhen – doch niemand will dafür zahlen

Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) achten nun laut Rathaus verstärkt darauf, dass es auf der Terrasse nicht zu Nutzungs-Konflikten kommt.

Die Stadt hat im vergangenen Jahr sechs Ruhebänke aus Drahtgeflecht aus dem Stadtpark entfernt, weil sie immer wieder Treffpunkt von Junkies und Alkoholabhängige waren. Sie wurden im Frühjahr zwar wieder neu aufgebaut, allerdings konzentriert an einer Stelle – nämlich auf der Terrasse am großen Teich nahe des Parkeingangs.

An einer Stelle platziert, werden die Bänke nun nach wie vor rege von Junkies und Alkoholabhängigen genutzt. Die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) achten nun laut Rathaus verstärkt darauf, dass es auf der Terrasse nicht zu Nutzungs-Konflikten kommt. Auf das Aufstellen von weiteren Bänke in der großen Grünanlage verzichtet die Stadt.

Der Elsener Hans Hammelstein (82) beklagt, dass es zu wenig Bänke im Park gibt, auf denen sich Parkbesucher – insbesondere Senioren und Familien mit Kindern – ausruhen können. Auf seine Initiative hin ist es bereits zu einer Begehung mit den Seniorenbeauftragten der Stadt und Mitgliedern des Stadtpark-Fördervereins gekommen. Einhellige Meinung: Es fehlt tatsächlich an Bänken.

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    Stadtteilgespräch mit Bürgermeister Krützen : Grevenbroich will die Streifen des Ordnungs- und Servicedienstes deutlich ausbauen
  • Bänke wurden demontiert, Papierkörbe blieben stehen.⇥Foto:
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Doch wer zahlt die zusätzlichen Sitzgelegenheiten? Der Stadtpark-Förderverein wird es nicht tun,   auch die Stadt winkt ab – und die Politik reagiert erst gar nicht. Im Park dürfen übrigens nur spezielle Drahtgeflechtbänke aufgestellt werden, die pro Stück 973 Euro kosten, ein Papierkorb schlägt zusätzlich mit 680 Euro zu Buche.  Hans Hammelstein hofft nun, dass sich Spender für neue Bänke finden werden.