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Grevenbroich: Hühner sterben bei Brand im Kleingarten

Grevenbroich : Hühner sterben bei Brand im Kleingarten

Für etwa 15 Hühner, Enten und einen Truthahn kam jede Rettung zu spät. Die Tiere verendeten in der Nacht zu Donnerstag bei einem Brand in der Neuenhausener Schrebergartenanlage.

Die Polizei vermutet, dass Brandstifter das Feuer gelegt haben. Kurz nach ein Uhr schrillte die Alarmsirene. Feuerwehr-Chef Udo Lennartz rückte mit 28 Einsatzkräften auf das Gartengelände an der Autobahn 540 aus. "Das Areal liegt abseits der Straße, deshalb dauerte es etwas länger, eine Wasserverbindung aufzubauen", schildert er. Oberhalb der Schrebergartenanlage wurde zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug positioniert.

Zu retten war jedoch nichts mehr: "Als wir eintrafen, stand eine Gartenlaube bereits komplett in Vollbrand", berichtet Udo Lenneratz. Zwei Gasflaschen, die sich in dem Häuschen befanden, mussten von den Einsatzkräften geborgen werden. Die Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten mehr als zwei Stunden lang. "Ein kleiner, aber arbeitsintensiver Einsatz", resümiert der Feuerwehr-Chef. Einer von Lennartz' Männern musste ins Krankenhaus gebracht werden: Er hatte Probleme mit dem Kreislauf.

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Anlieger die Einsatzkräfte alarmiert. Jetzt wird nach der Ursache des Feuers ermittelt. Nach ersten Einschätzungen eines Sachverständigen wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Der Sachschaden: mehrere tausend Euro.

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