Hubertine und Dieter Häntzschel feiern Diamanthochzeit

Feierlichkeit in Grevenbroich : Diamanthochzeit am Ort des Kennenlernens feiern

Vor 60 Jahren traten beide in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt vor den Altar und erhielten den kirchlichen Segen.

Am Ort ihres Kennenlernens, der heutigen Gaststätte „Reissdorf en d’r Post“, feiern Hubertine und Dieter Häntzschel am Sonntag auch ihre Diamanthochzeit. Vor 60 Jahren traten beide in St. Maria Himmelfahrt vor den Altar und erhielten den kirchlichen Segen.

Die heute 81-jährige Hubertine wuchs mit zwei Brüdern an der Turmstraße auf. Nach der Volksschule arbeitete sie als Verkäuferin im Konsum. Neben Gustorf war sie in Frimmersdorf, Neuenhausen, Jüchen und Königshoven im Einsatz.

Helmut Häntzschel wurde vor 81 Jahren in Düsseldorf geboren. Zu seiner Familie zählten 13 Geschwister. Mit sieben Jahren wanderte er nach Irland aus. „Ich war der Älteste und musste so früh wie möglich Geld verdienen“, erzählt der Jubilar, der im Anschluss an die Schule für die Maschinenfabrik Buckau auf Montage war. Mit 19 kam er über seinen Freund Peter Körfer zurück nach Deutschland und nach Gustorf. Zunächst arbeitete er bei weiter bei Buckau, später fuhr er Lkw für das Fuhrunternehmen Peter Becker aus Allrath. In der Gaststätte Säulen, heute „Reissdorf“ traf er seine spätere Frau zum ersten Mal. „Er konnte kaum Deutsch und sprach nur Englisch. Aber er hat mich zum Tanzen aufgefordert und im Sturm erobert“, erinnert sich die Jubilarin lächelnd.

Im Herbst 1958 gaben sich die Beiden auf dem Gustorfer Standesamt das Ja-Wort, und im Mai 1959 wurde die kirchliche Hochzeit gefeiert. Vier Kinder wurden geboren: Elke (58), Ute (57), Ralf (51) und Andrea (48). Bis 1964 wohnte die Familie in Gindorf. Dann zog sie in eine Wohnung an der Hünselerstraße, wo das Paar noch heute gerne lebt. Beruflich wechselte Helmut Häntzschel zum Erftverband. Seine Frau versorgte die Familie und arbeitete in einer Gustorfer Reinigung. In seiner Freizeit gehörte der Jubilar zu den Gründern und Aktiven des Gustorfer Schießvereins und zum Sappeurzug des Bürgerschützvereins. Beide sind froh über den guten Kontakt zu den Kindern und den sieben Enkeln. Zur Diamanthochzeit kommen die große Familie, die Nachbarschaft und der frühere Pastor.

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