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Grevenbroich: Hermann Gröhe beim Talk auf dem blauen NGZ-Sofa

Grevenbroich : Hermann Gröhe beim Talk auf dem blauen NGZ-Sofa

Hermann Gröhe wollte eigentlich evangelischer Pfarrer werden – eine Überraschung für die mehr als 50 Gäste, die das Gespräch zwischen dem CDU-Generalsekretär und CDU-Bundestagsabgeordneten für Neuss und Grevenbroich sowie NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten auf dem blauen NGZ-Sofa am Donnerstagabend in der Gutenberg-Buchhandlung verfolgten.

Hermann Gröhe wollte eigentlich evangelischer Pfarrer werden — eine Überraschung für die mehr als 50 Gäste, die das Gespräch zwischen dem CDU-Generalsekretär und CDU-Bundestagsabgeordneten für Neuss und Grevenbroich sowie NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten auf dem blauen NGZ-Sofa am Donnerstagabend in der Gutenberg-Buchhandlung verfolgten.

Gröhe erzählte nicht nur Persönliches ("Meine Familie gibt mir Bodenhaftung"), sondern bezog auch Stellung zu aktuellen Fragen, die die Menschen bewegen und die die Politiker diskutieren. Beispiel Energiewende: "Ich glaube nicht, dass wir nach dieser Katastrophe die Atomenergiepolitik gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit hätten fortführen können."

Welche Folgen die Energiewende für Grevenbroich als "Bundeshauptstadt der Energie" haben könnte — besonders vor dem Hintergrund, dass der Stromriese RWE Power gesunkene Gewinne ankündigt? "Wir müssen hier eine Lösung finden, und ich bin sicher, dass uns das gelingt." Grevenbroich sei mit den größten Kraftwerken Europas und der Aluminiumproduktion "das industrielle Herz von Nordrhein-Westfalen und NRW wiederum das industrielle Herz Deutschlands". Für die alten Kraftwerkstandorte wie etwa Frimmersdorf seien neue Ideen zu entwickeln.

Zu der aktuellen Kritik von CDU-Altbundeskanzler Helmut Kohl an seiner Nachfolgerin Angela Merkel meinte der CDU-Generalsekretär: "Nicht jede Diskussion ist direkt eine Zerreißprobe." Gestern Abend flog Gröhe zurück nach Berlin; zum Schützenfest reist er nach Neuss.

(NGZ)