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Grevenbroich: Hemmerden ganz närrisch

Grevenbroich : Hemmerden ganz närrisch

Mit rund 700 Teilnehmern konnte der Hemmerdener Karnevalszug die Rekordzahl vom Vorjahr halten. Trotz des schlechten Wetters kamen tausende Jecken nicht nur aus dem Rhein-Kreis Neuss

Hemmerden Der Hemmerdener Karneval ist weltbekannt: Sogar eine Delegation von lustigen Marsmenschen hatte sich mit ihrem Milchstraßen-Wagen nach Hemmerden aufgemacht - in den gelbgrünen Kostümen steckten Mitglieder der Artillerie Garzweiler.

Zum Glück hört der Regen auf, kurz bevor sich der Zug zum Motto "Klinge jecke Tön von üverall, wesse mer,et is Karneval" in Bewegung setzten. Die lustigen "Miss-Lungen" mit - aufgemalten - Zahnlücken haben vorsorglich durchsichtige Regencapes über ihre pinkfarbenen Kostüme gestreift. "Vom schlechten Wetter lassen wir uns die Laune nicht verderben", sagt Manuela Breuer aus Orken.

Das meinen auch andere. "Trotz des bescheidenen Wetters können wir unsere Vorjahreszahl mit rund 700 Teilnehmern halten", freut sich Alexander Mausberg vom "Altstädter Jägerzug", der mit Michael Dube als närrische "Helau-Polizei" für Ordnung sorgt. Aus Ramrath, Jüchen und anderen Orten ziehen Karnevalsgruppen mit. "Einige sind weggezogen, aber zu Karneval treffen wir uns wieder", erzählt Christina Klaffs von den "Finanz-Docs". Mit dicken Spritzen und in grüner Operationskluft will die Gruppe die Wirtschaft wieder aus den roten Zahlen bringen.

Der dreijährige Jan im wärmenden Krokodil-Kostüm sammelt am Rand des Zugwegs eifrig Popcorn und Bonbons, während sein kleiner Bruder Felix aus dem Kinderwagen das Treiben beobachtet. "Wir kommen schon das zweite Mal aus Krefeld hierhin. Die Wagen sind sehr schön gestaltet", erzählt Mutter Iris Kerkojus. Vor ihnen rollt ein sehenswerter Zug vorbei: Chinesen rufen vom Drachenwagen "Helau", Mexikaner schwenken Sombreros. Ein gewaltiges Schiff mit über 40 Matrosen der "Immer jung & Co.KG" steuert durch die Straßen.Wer friert, der kann sich am Kappeswagen wärmendes Sauerkraut herunterreichen lassen.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der Ausgabe der NGZ vom Montag, 23. Februar.

(NGZ)