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Grevenbroich: Heimatverein will mehr Hundekotboxen in Kapellen

Grevenbroich : Heimatverein will mehr Hundekotboxen in Kapellen

Georg Plöger ist stolz, wie gut das Angebot der "Kapellener Jonge" im Ort angenommen wird.

"Mit den Hundekotboxen konnten wir einen Beitrag leisten, dass die Hinterlassenschaften der Tiere viel häufiger von ihren Haltern entsorgt werden als früher", sagt der zweite Vorsitzende ("Vizebaas") des Heimatvereins. Und damit Kapellen in Zukunft noch sauberer wird, sollen weitere Boxen folgen. "Wir würden den Bestand gerne erweitern. Aber das geht nicht ohne Sponsoren. Die Hundekotboxen kosten ja nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt", sagt Plöger. Das könne der Verein ohne finanzielle Hilfe nicht einfach so stemmen.

Zweckgebundene Spenden wie eine 800-Euro-Finanzspritze durch die Sparkasse Neuss sind da für die heimatverbundenen Kapellener eine große Entlastung. Zudem hat der Heimatverein neues Einsparpotenzial entdeckt: Die kleinen Papiertütchen, die Hundehalter beim Gassigehen mit ihren Vierbeinern kostenfrei zur Entsorgung des Hundekots aus den Boxen ziehen können, werden jetzt bei einem neuen Anbieter bestellt. Der ist deutlich preiswerter und sorgt so für eine finanzielle Entlastung der "Kapellener Jonge". Georg Plöger betont: "So werden die Boxen im Unterhalt günstiger." Rund 45 000 kleine Tüten stellt der Verein pro Jahr zur Verfügung. Das läppert sich. Durch die jetzt möglichen Einsparungen wird der Spielraum für einen Ausbau des Angebots erweitert.

Eine kaputte Box an der Neißestraße konnte so bereits ausgetauscht werden. Insgesamt gibt es in Kapellen zurzeit acht Hundekotboxen. Und weil die Aktion bei den Bürgern so gut ankommt, stand sie auch als Vorbild Pate für ähnliche Angebote in anderen Stadtteilen. So stellte der Werbering Grevenbroich in der Innenstadt sogenannte "Bello"-Boxen auf. Auch mit diesen wird das Ziel verfolgt: Die Straßen sollen sauberer werden.

In Kapellen sei dies gelungen. Georg Plöger hofft daher, dass Sponsoren für weitere Boxen gefunden werden. "Von sauberen Straßen profitiert jeder im Ort", sagt er.

(NGZ)