1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Heimatministerium gibt Geld für Grevenbroicher Projekte

Förderprogramm geht 2019 weiter : Heimatministerium gibt Geld für Grevenbroicher Projekte

Kurz vor Jahresende hat die Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) einen Rück- und Ausblick auf das NRW-Heimatförder-Programm gehalten, das auch Projekten in Grevenbroich zugute kam. 2019 sollen weitere Vorhaben in der Schlossstadt unterstützt werden.

Ziel des Programm ist eine „unbürokratische Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen, die sich mit Heimat beschäftigen“, sagt Troles. Dafür werden jährlich landesweit tausend Schecks in Höhe von jeweils 2000 Euro bereitgestellt. In den Genuss einer solchen Unterstützung kam im vergangenen Jahr die von Viktor Göbbels gestartete Aktion „Grevenbroich blüht wieder auf“, mit der nicht nur das Stadtbild verändert wurde. „Diese Initiative erfreute sich großer Beliebtheit, viele Bürger beteiligten sich daran“, betont Heike Troles.

Der „Heimat-Scheck“ soll ein „Möglichmacher“ für gute Ideen und Projekte sein, die nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen, berichtet die in Grevenbroich lebende Landtagsabgeordnete. Ein Paradebeispiel dafür sei das Martinus-Forum in Wevelinghoven, das für die gute und anschauliche Arbeit der Zeitschrift „Pastorat“ eine Förderung des Landes erhielt. Für die Konzeption des Blattes zeichnet Helmut Coenen verantwortlich, redaktionell berichtet Birgit Wilms über die Baumaßnahmen im neuen Gemeindezentrum oder stellt Menschen aus Wevelinghoven vor, die im Ort etwas bewegen. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht immer wieder der Umbau des alten Pastorats, für den sich der Vorstand des Pfarrvereins weitere Fördermittel des NRW-Heimatministeriums erhofft.

Einen Scheck über 2000 Euro erhielten ebenfalls Peter Emunds und Walter Giesen von der Interessengemeinschaft „Heimat und Historie“, die sich unter dem Titel „Unsere Sprache – unser Platt“ mit traditionellen Familienbeinamen in Nettesheim und Butzheim auseinandersetzen. „Ein absolut lobenswertes Projekt, das dem Erhalt und der Dokumentation unserer plattdeutschen Sprache dient“, meint die Landtagsabgeordnete.

Heike Troles hofft darauf, dass sich 2019 weitere Heimatfreunde aus Grevenbroich und Umgebung mit interessanten Projekten bewerben werden. „Da gibt es noch einige gute Initiativen aus meinem Wahlkreis“, ermuntert sie zum Mitmachen. „Das Förderprogramm ist eine großartige Chance für unsere Heimatpflege.“

(NGZ)