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Handel in Grevenbroich: CCC schließt seinen Laden in der Coens-Galerie

Einzelhandel in Grevenbroich : CCC schließt seinen Laden in der Coens-Galerie

In der Grevenbroicher City schließt der nächste Anbieter: CCC hat in seinem Laden in der Coens-Galerie die Türen abgeschlossen. Die Insolvenz trifft sieben Mitarbeiter – und die Inhaber der gebeutelten Galerie.

„Diese Filiale bleibt bis auf weiteres geschlossen“, steht auf einem Schild an der Tür. Der Verkaufsraum von CCC Shoes & Bags, einer der Ankermieter in der Coens-Galerie, ist dunkel. Die Filiale mit sieben Mitarbeitern hat keine lange Zukunft mehr. Sie gehört zu den 48 von noch 59 Stores des Schuhhändlers, die „im Laufe des Dezembers aufgegeben und an die Vermieter zurückgegeben werden“. Das teilt Thomas Schulz, Sprecher für die Sanierungsführung von CCC Germany, mit. Seit 2019 befindet sich die CCC Germany GmbH im Restrukturierungsprozess. Ende September hatte der Sanierungs-geschäftsführer, Markus Küthe von Stellmach & Bröckers Rechtsanwälte, beim Amtsgericht Osnabrück Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Durch die staatlich angeordneten Maßnahmen des Lockdowns sei das Unternehmen mitten im Restrukturierungsprozess „empfindlich zurück geworfen worden“.

Dann kam der zweite Lockdown, im November erhielten die Mitarbeiter eine interne Info. „Selbst mit den Instrumenten der Insolvenzordnung ist ein entsprechendes Fortführungsszenario für CCC Germany leider nicht darstellbar, da unsere Geschäfts- und Gesprächspartner ... vor ganz ähnlichen Herausforderungen stehen“, heißt es darin. Sechs Stores könnten weitergeführt werden. Der nächste, der bleiben soll, ist in Düsseldorf. Fünf weitere Standorte können bis spätestes Ende März bestehen bleiben. Das Ende der Grevenbroicher Filiale trifft die Coens-Galerie in einer Zeit, in der die Eigentümer Deutsche Konsum Reit AG an der Restrukturierung der Einkaufsgalerie feilt.