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Grevenbroich: Gustorfer feiern mit König Ferdi Deckmann

Grevenbroich : Gustorfer feiern mit König Ferdi Deckmann

Die Straßen werden geschmückt – Gustorf freut sich auf das Schützenfest, das am Samstagmittag um 12 Uhr eingeläutet wird. Im Mittelpunkt des bis Dienstag andauernden Festreigens und Jubels stehen Ferdi und Martrude Deckmann, das Königspaar.

Die Straßen werden geschmückt — Gustorf freut sich auf das Schützenfest, das am Samstagmittag um 12 Uhr eingeläutet wird. Im Mittelpunkt des bis Dienstag andauernden Festreigens und Jubels stehen Ferdi und Martrude Deckmann, das Königspaar.

Bereits zum dritten Mal stellt der zehnte Jägerzig "Erftjonge" den Schützenkönig des Bürgerschützenvereins Gustorf.

Dem gehört der König bereits seit 52 Jahren an. 1959 zog Ferdi Deckmann mit 23 Jahren von Essen nach Gustorf, um das heutige RWE-Kraftwerk Frimmersdorf mit aufzubauen. Und im selben Jahr trat er den "Erftjonge" bei. Die 50-jährige Mitgliedschaft dort nahm Ferdi Deckmann vor zwei Jahren zum Anlass, sich um das Königsamt zu bemühen.

Mit Erfolg. Im vergangenem Jahr übernahm Ferdi Deckmann bei der Krönung von seinem Vorgänger Rolf Jungmann die Silberkette. Seitdem repräsentiert das Paar die Gustorfer Schützen — das Schützenfest ist der Höhepunkt ihrer einjährigen Amtszeit. Die beiden lernten sich übrigens in Gustorf kennen, 1963 wurde geheiratet.

Auch die übrige Familie ist beim Fest eingebunden: Tochter Beate und die Söhne Detlef und Helmut, die Adjutanten, unterstützen die Regenten. Die Enkelinnen Meike und Anika Deckmann sind als Hofdamen dabei, auch die Enkel Michael Franz und Denis Deckmann ist vom Schützenwesen begeistert.

Ferdi und Martrude Deckmann sind längst nicht nur bei den Bürgerschützen bekannt, sondern auch sonst ins gesellschaftliche Leben in Gustorf eingebunden und in mehreren Vereinen aktiv — etwa beim Närrischen Sprötztrupp und in der Frauengemeinschaft des Ortes.

Auf das Königspaar aus ihren Reihen stolz sein können natürlich die "Erftjonge" mit Zugführer Jörg Pfeiffer. Der Zug ist als "Aktivposten" im Ort bekannt. Das gilt für den Fackelbau ebenso wie für den Bau der Residenz. Darüber hinaus richten die "Erftjonge" das Maifest aus.

(NGZ/rl)