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Grevenbroich: Grundschule: Kein Schutz vor Randalierern

Grevenbroich : Grundschule: Kein Schutz vor Randalierern

Noithausen Schmierereien, zerstörte Spielgeräte, Glasscherben am Pausenhof: Fast jeden Montag kann Marita Becker, Leiterin der katholischen Grundschule an der Fröbelstraße, die Polizei anrufen: "Immer an Wochenenden treiben sich die Vandalen auf unserem Gelände herum." Gerade seien wieder Wände und Fenster besprüht worden.

Noithausen Schmierereien, zerstörte Spielgeräte, Glasscherben am Pausenhof: Fast jeden Montag kann Marita Becker, Leiterin der katholischen Grundschule an der Fröbelstraße, die Polizei anrufen: "Immer an Wochenenden treiben sich die Vandalen auf unserem Gelände herum." Gerade seien wieder Wände und Fenster besprüht worden.

"Die Lehrerinnen sind erbost, unsere Hausmeisterin ist verängstigt und die Kinder können überhaupt nicht verstehen, warum gerade ihr Schulhof immer wieder Ziel von Zerstörung ist", beschreibt Becker die Stimmung. Jetzt sorge man sich, dass die neuen Spielgeräte nicht lange unversehrt bleiben.

Bereits in der Vergangenheit habe man versucht, das Problem zu lösen: "Die Polizei war da und hat die Vorfälle aufgenommen; auch ein Streetworker hat hier präventiv gearbeitet." Die Idee, eine Videokamera-Überwachung — wie bereits an Realschule und Gymnasium in Jüchen — zu installieren, sei aber gescheitert. "Wir fühlen uns bedroht und auch von der Stadt im Stich gelassen", sagt die Schulleiterin. Mehr Sicherheit könnte etwa ein verschließbares Tor bringen. Jetzt wird der Vandalismus im Unterricht thematisiert: "Wir wollen uns nicht mit dieser Situation abfinden."

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Hans-Willi Arnold, Pressesprecher der Polizei im Rhein-Kreis Neuss, bestätigt zwei aktuelle Fälle von "Sachbeschädigung und Schmierereien mit verfassungsfeindlichem Inhalt". Während letzterem ist jetzt der "Staatsschutz eingeschaltet." Als besonderen "Brennpunkt" schätzt er die Noithausener Grundschule aber nicht ein: "So etwas passiert an vielen Schulen im Rhein-Kreis Neuss."

(RP)