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Grevenbroich: Großer Krantransport auf der Bad-Baustelle

Grevenbroich : Großer Krantransport auf der Bad-Baustelle

Die Beton-Arbeiten fürs Schlossbad sind fast fertig. Jetzt wurde der größte Baustellen-Kran demontiert, ein anderer versetzt - ein Kraftakt.

Bilder von "schwebenden" Kränen gibt's selten. Auf der Schlossbad-Baustelle ging gestern ein rund 30 Meter großer Baustellen-Kran in die Luft. Bereits am Tag zuvor war ein Autokran angerückt, unter anderem um den nicht mobilen, gelben "Kollegen" an seinen neuen Standort zu versetzen.

Donnerstag war der große, 65 Meter hohe Kran demontiert worden. "Er wird nicht mehr benötigt", sagt Lutz Bendel, technischer Projektleiter bei GWG Kommunal, Der rote Kran, der einen Teil der Baustelle mit Material versorgte und für die Betonierung der Wände genutzt wurde, hatte im künftigen Ganzjahresaußenbecken gestanden. Das sorgte mit den darunter liegenden Betonpfählen im Boden für ein ausreichend stabiles Fundament für den 65-Meter-Kran.

 Der Autokran half auch bei der Demontage des großen Baustellen-Krans mit immerhin 65 Metern Höhe.
Der Autokran half auch bei der Demontage des großen Baustellen-Krans mit immerhin 65 Metern Höhe. Foto: GWG Kommunal

Nach dem Abbau des Krans wird nun an diesem Becken gearbeitet. Das Material dafür schafft der kleinere Kran herbei, der dafür gestern vom Autokran mit immerhin 350 Tonnen Tragkraft "hochgewuchtet" und in der Nähe des Ganzjahresaußenbeckens wieder abgesetzt wurde.

Auf der Hallenbad-Baustelle steht nun eine weitere Etappe an. "Die Beton-Arbeiten sind fast abgeschlossen", erklärt Lutz Bendel. "In den nächsten Monaten werden das Dach und die vorgehängte Glas-Fassade errichtet", kündigt er an. "Wir hoffen, dass wir im Frühjahr den Bau ,dicht' haben, so dass wir im Inneren weiterarbeiten können."

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Der Frost der vergangenen Wochen hat nach Auskunft des technischen Projektleiters nicht zu Verzögerungen geführt. Beton-Arbeiten seien bei Minus-Graden nicht möglich, aber trotz der derzeit niedrigen Temperaturen wird auf der Bad-Baustelle weitergearbeitet. "Im Untergeschoss des Neubaus sind Abschnitte eingeteilt, die beheizt sind." Dort läuft die Badinstallation, werden jede Menge Rohre und Leitungen verlegt. "Das ist wie eine kleine Fabrik", sagt Bendel. Im Außenbereich werden unter anderem Anschlüsse verlegt.

Nach dem Zeitplan des Bauherrn GWG Kommunal soll, wenn keine größeren Komplikationen auftreten, das neue Schlossbad vor den Sommerferien kommenden Jahres öffnen.

(NGZ)