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Grevenbroich: Grilltipps vom Star-Koch

Grevenbroich : Grilltipps vom Star-Koch

Küchendirektor Ernst Petry aus Grevenbroich hat für Stars wie Pink und Jennifer Lopez gekocht. Für die NGZ-Leser gibt der 37-Jährige Tipps fürs Grillen – und er verrät das Rezept für eine tolle Barbecue-Soße.

Küchendirektor Ernst Petry aus Grevenbroich hat für Stars wie Pink und Jennifer Lopez gekocht. Für die NGZ-Leser gibt der 37-Jährige Tipps fürs Grillen — und er verrät das Rezept für eine tolle Barbecue-Soße.

Es soll das Highlight zum Stadtjubiläum werden: Etliche tausend Menschen werden am Pfingstsamstag zu "Erft in Flammen" rund um das Alte Schloss erwartet. Mit dabei ist auch Küchendirektor Ernst Petry. Der 37-Jährige soll für spezielle kulinarische Highlights sorgen. Gekocht hat er im Kölner und Düsseldorfer Hyatt-Hotel bereits für Show- und Musikgrößen wie Jennifer Lopez, Christina Aguilera oder Pink — erst in der vergangenen Woche hat er zusammen mit Lena Meyer-Landrut vor dem Eurovision Song Contest 80 Kilo Kartoffelsalat zubereitet. "Das war eine spannende Geschichte", so Petry jetzt kurz nach dem ESC: "Auf Erft in Flammen freu ich mich aber mindestens genauso."

Grevenbroich sei schließlich seine Heimat, da sei es toll, beim Highlight der 700 Jahr-Feierlichkeiten mit dabei zu sein. Bürgermeisterin Ursula Kwasny hatte den Küchendirektor beim NGZ-Weihnachtsmarkttest im Dezember angesprochen, am Pfingstsamstag will er nun unter anderem für Kwasny, aber natürlich auch für alle anderen Gäste an einem original amerikanischen "Smoker" stehen.

"Einen Grill hat ja eigentlich jeder von uns im Garten oder auf dem Balkon, ein Smoker ist da schon ein wenig anders." Die Gar-Technik sei nicht so aggressiv, die Hitze sei wesentlich geringer, als auf einem normalen Rost. "Die Folge ist, dass das ganze zwar deutlich länger dauert, das Fleisch ist allerdings auch viel zarter", verspricht Petry, "das ergibt einen besonderen Geschmack." Gelingen soll dieser auch durch das Fleisch. "Das kommt direkt aus den USA, von der Dan-Morgen-Ranch in Nebraska", erklärt der 37-Jährige: "Mit dabei haben wir auch das sogenannte Wagyu-Rind, ein exklusives Stück Fleisch. Dazu wird es eine tolle Bourbon-Barbecue-Soße geben." Die Rezept dafür verrät er den NGZ-Lesern schon jetzt.

Und auch für das "klassische" Grillen hat Petry noch einige wichtige Tipps parat. "Viele machen beim Grillen einen ganz entscheidenden Fehler", sagt er: "Sie lassen Fleisch und Würstchen auf dem Grill, bis alles schon fast zu dunkel und schwarz ist. Das ist grundverkehrt." Meist habe man dann ein Stück Fleisch trocken wie "Schuhsohle" auf dem Teller liegen. "Man sollte deshalb immer etwas Alufolie auf den Grill legen und das Fleisch vor der direkten Flamme schützen.

Sobald es "angegrillt" ist, sollte man es auf ein Stück Rost ohne Glut darunter legen." Indirekte Hitze reiche aus, damit das Fleisch endgültig gar wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich ein Thermometer mit Einstechfühler zurechtlegen. "Wer es medium mag, der sollte warten, bis 60 Grad erreicht werden. Und wer sein Stück durch haben möchte, der muss warten, bis das Fleisch 80 Grad erreicht", erklärt Ernst Petry.

(NGZ)