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Grevenbroich: Grevenbroicher Xaver Oehmen ausgezeichnet

Grevenbroich : Grevenbroicher Xaver Oehmen ausgezeichnet

Der Journalist Xaver Oehmen aus Grevenbroich ist erster Preisträger des Konrad-Duden-Journalistenpreises, den die Stadt Wesel in Zusammenarbeit mit dem Presseclub Niederrhein (PCN) erstmals ausgeschrieben hatte.

Oehmen (29) wohnt in Grevenbroich, ist in Frankfurt als freier Mitarbeiter im Kulturbereich der FAZ tätig. "Das fühlt sich gut an", sagte der bekennende Niederrheiner zum ersten Preis. Sein Beitrag "Das Positive an der Braunkohle kann man sehen" (erschienen am 14. Mai 2011 in der "Frankfurter allgemeinen Zeitung") überzeugte die siebenköpfige Jury mit RP-Chefredakteuer Sven Gösmann, der gestern bei der Preisvergabe eine Gastrede hielt.

Der zweite Platz geht an Christian Herrendorf aus Düsseldorf mit seiner Reportage "Ein Tag in Deutschlands kleinster Stadt" (Rheinische Post vom 3. Juli 2010). Herrendorf ist stellvertretender Redaktionsleiter der Rheinischen Post Düsseldorf.

"Vom Vergessen und falschen Erinnern" lautet der Titel des Beitrags von Hanna Drimalla, der am 12. September 2011 im Blog "dasgehirn.info" veröffentlicht wurde. Die Autorin aus Bochum erreichte Platz drei.

Der Konrad-Duden-Journalistenpreis ist mit insgesamt 3 500 Euro dotiert. Der erste Preisträger erhielt zusätzlich zu Geldpreis und Urkunde aus den Händen der Jury-Vorsitzenden Sigrid Baum und von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp eine gläserne Trophäe als Erinnerung. Über den nächsten Preis wird der Rat in Wesel enstcheiden.

(NGZ)