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Grevenbroich: Grevenbroicher Radler in Auerbach begeistert empfangen

Grevenbroich : Grevenbroicher Radler in Auerbach begeistert empfangen

Der Partnerschaftsverein und der ADFC waren beim Altmarktfest in der Partnerstadt Auerbach dabei. Vier Grevenbroicher radelten dafür bis Sachsen.

850 anstrengende Kilometer auf dem Fahrradsattel von Grevenbroich bis Sachsen lagen hinter ihnen, dann fuhren die Radler in eine Gasse begeistert applaudierender Menschen in der Altstadt von Auerbach, Grevenbroichs Partnerstadt. "Gefühlt waren es tausend Menschen – ein tolles Erlebnis", erklärt Peter Wimmer vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Ein erhebender Moment dürfte gewesen sein, als Auerbachs Oberbürgermeister Manfred Deckert vor den ausdauernden Besuchern – neben Wimmer Josef Schmitz, Friedel Kievelitz und Marlene Hirsch – den Hut zog. Der Kommunalpolitiker kann solche sportlichen Leistungen gut einschätzen, der frühere Skispringer hatte 1980 bei den Olympischen Winterspielen eine Silbermedaille errungen.

Zum Empfangskomitee gehörten auch rund 40 Grevenbroicher, der Partnerschaftsverein war anlässlich des 20. Altmarktfestes mit dem Bus nach Auerbach gefahren. Mit vor Ort waren auch Carmen von Borzestowski, Leiterin der Abteilung Auerbach, und Luise Coenen, ihre Stellvertreterin. Die Kooperation des Vereins mit dem Fahrrad-Club hat Tradition, viele sind in beiden Vereinen Mitglied. "Der ADFC ist bereits mit Fahrrädern in Celje, Kessel und St. Chamond gewesen, nun hatten wir uns Auerbach vorgenommen", erzählt Josef Schmitz. Peter Wimmer führte die Radler durch reizvolle Landschaften und über große Steigungen zum Ziel, nachdem Tourleiter Siegfried Baran von Borzestowski die Tour aus Gesundheitsgründen abbrechen musste.

In Auerbach erlebten Radler und Busreisende ein sehenswertes Altmarktfest. Beeindruckt war Wimmer auch von einem Schauspiel, das Politiker und Rathausmitarbeiter in mittelalterlichen Kostümen aufführten. "So etwas kann ich mir auch in Grevenbroich vorstellen – mit Bürgermeisterin Ursula Kwasny in einer Hauptrolle", sagte er schmunzelnd.

Zunächst ist anderes geplant: "Auf der Rückfahrt haben wir viele Kunstwerke mitgenommen; am 5. Oktober wird in der Villa Erckens eine Ausstellung Auerbacher Künstler eröffnet", so Luise Coenen. Auch ein Gegenbesuch ist vorgesehen: Offen ist noch, ob dabei einige Auerbacher auf dem Fahrradsattel das Rheinland ansteuern.

(NGZ)