Grevenbroicher Bürgermeister Klaus Krützen wieder bei Stadtteilgesprächen vor Ort

Bürgernähe : Bürgermeister setzt Stadtteilgespräche fort

MangelndeAnbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Verkehrssituation auf der Roseller Straße und das Dauerthema Kita-Plätze im Quartier sind Themen, die Bürgermeister Klaus Krützen unter anderem auf seinem Spickzettel fürs kommende Stadtteilgespräch notiert hat. Das findet am Donnerstag, 27. September, ab 18 Uhr, in Neukirchen statt. Gleichzeitig ist damit die Rückrunde der Stadteilgespräche im kompletten Stadtgebiet eröffnet.

Mehr als 600 Bürger hatten sich zu den insgesamt zehn Terminen der vergangenen Stadteilgespräche eingefunden, eine „sehenswerte Quote“ wie Krützen zusammenfasst, Wichtig seien die Veranstaltungen, zu denen der Verwaltungschef zusammen mit Mitarbeitern der Fachbereiche anrückt, um „unmittelbar zu erfahren, wo der Schuh bei den Menschen drückt“.

„Ich verstehe die Verwaltung auch als Dienstleister“, und weil die „Bürger ein großes Interesse an ihrem Umfeld haben“, ist es wichtig, schnell und direkt miteinander ins Gespräch zu kommen.

Schwerpunktthemen bei allen Zusammenkünften in den verschiedenen Quartieren waren die Sauberkeit in der Öffentlichkeit, die öffentliche Ordnung mit Aspekten wie Sicherheit, die Verkehrsproblematik vom Falschparker bis zum Raser sowie der Kita- und Schulsituation, Anregungen und Wünsche der Grevenbroicher wurden bei den jeweiligen Terminen protokolliert.

Nun soll in der zweiten Runde auch der Stand der Dinge präsentiert werden, „was machbar ist und wo die Finanzen einen limitierenden Faktor spielen“, wie der Bürgermeister sagt. Zum Auftakt in Neukirchen wird beispielsweise die städtebauliche Entwicklung thematisiert, Stichwort „Naturpunkt am Bahndamm“. „Da sind wir jetzt rechtssicher und bekommen Geld an die Hand“, entsprechend können erste Konzepte zur Umgestaltung des strategischen Bahndamms präsentiert, „im Gespräch aber ebenso die Nöte und Bedenken der Anwohner aufgenommen“ werden. Am grundsätzlichen Konzept der Stadtteilgespräche wird sich also „prinzipiell nichts ändern“, beschreibt Krützen die Vorgehensweise. Mit „kompletter Mannschaft“ möchte er sich den Debatten stellen, um den jeweils passenden Ansprechpartner für Bürgerfragen zu haben.

Anders als in der Hinrunde sollen aber keine ausschweifenden inhaltlichen Einführungen zu einzelnen Themenkomplexen gegeben werden, „das war manchmal zu lang. Weniger Zeit für Präsentationen bedeutet mehr Zeit für Gespräche“, sagt der Bürgermeister.

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