Grevenbroich: Willi Könen im Kloster Langwaden

Heimatdichtung und Mundart-Konzert inr Langwaden : Fidele Granufinken geben ein Konzert im Kloster

Die Musiker Peter Kempermann, Josef Holzapfel und Peter Lys hatten ihre Lieder auf die Gedichte und Aphorismen des Heimatdichters abgestimmt.

Im Kloster gibt es am Freitag einen speziellen Hörgenuss. Unter dem Motto „Mundart trifft Musik“ werden Texte von Willi Könen mit Liedern der Mundartgruppe „Fidele Granufinken“ kombiniert. Die Musiker Peter Kempermann, Josef Holzapfel und Peter Lys hatten ihre Lieder auf die Gedichte und Aphorismen des Heimatdichters abgestimmt. Spontanes Mitsingen aus den Reihen des Publikums ist nicht nur erlaubt, sondern gewünscht.

Ab 19.30 Uhr soll es auf eine akustische und anekdotenreiche Zeitreise gehen. Mundartdichter, Willi Könen erzählt Kulinarisches, Ernstes und Lustiges, also „Stöckjes us em Läve“. 1948 in Grimlinghausen geboren, war er von 1980 bis 2006 Vorsitzender der Vereinigung „Freunde der Heimat“ Neuss-Grimlinghausen, Präsident der Dorfabende, Ehrenvorsitzender und Ehrenpräsident und vor allem ein Heimatfreund. „Ein Urgestein, wie es im Buche steht“, loben ihn Fans.

Seine Gedichte erzählen persönlich Erlebtes, von Schauplätzen, an denen alle gerne waren und von Traditionen, die bis heute reichen. Wenn er von alten Rezepten spricht, läuft beim Zuhören das Wasser im Munde zusammen und man erinnert sich an schmackhafte Gerichte von „damals“, die heute wieder als Delikatesse Speisekarten zieren. Ebenso „Us em Läve Jejreffe“ sind die Songs der in Hülchrath beheimateten Fidelen Granufinken, die Könens Texte ergänzen.

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