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Grevenbroich: Wevelinghovener Schützen feiern ihr Stadtparkfest.

Grevenbroich : Spannendes Rennen auf der Erft

Wevelinghovener Bürgerschützen feiern mit rund 500 Gästen ihr Stadtparkfest.

Farbenprächtige Illuminationen verwandelten den Bereich an der Stadtparkinsel am Samstag in einen Märchenwald. Beim Stadtparkfest des Bürgerschützenvereins Wevelinghoven werden traditionell die Wege sanft erhellt und viele Bäume mit bunten Lampen geschmückt.

Doch bevor rund 500 Gäste bei Musik, Gegrilltem und Cocktails das Ambiente genießen konnten, ging es auf der Erft hoch her: Beim Canadier-Rennen zeigten Schützenzüge, Frauengruppen und Vereine in mehr als 20 Booten ihr Können. 400 Meter hin, 400 Meter zurück, und an der Wende bei Oberst Peter Schroers und Schützenkönig Daniel Steinert gab es ein kühles Bier auf Ex.

„Gestartet sind wir vor einigen Jahren mit sechs Booten. Dass sich das Rennen so großer Beliebtheit erfreut, begeistert uns natürlich“, sagte Marcus Odenthal, Vizepräsident des BSV und als Moderator im giftgrünen T-Shirt kaum zu übersehen. An den Start gingen auch Melanie Möller, Jeannette Anklam, Sabine Hansen, Sonja Bernharth, Kerstin Türks und Dunja Vrijaldenhoven als die Gruppe „Queen Uschi ohne M“. „Es war super. Wir haben alle zum ersten Mal mitgemacht – aus Spaß an der Freude“, sagte Kerstin Türks im Anschluss an das Rennen, als die Frauen mit Sekt auf ihre Leistung anstießen. Für das sportliche Event hatte sich die Gruppe etwas Besonderes einfallen lassen: In rot-weiß-geringelten Einteilern, mit Blütenkette in Deutschlandfarben und blauen Hüten paddelte es sich gleich viel besser. Auch Vize-Schriftführer Alexander Krömpges war begeistert von der Resonanz. „Davon lebt der Verein, dass sich die Truppen auch abgesehen vom Schützenfest engagieren.“

Trotz Unwetterwarnung konnten die Besucher dann auch bis in die Nacht ausgelassen feiern und den beleuchteten Park genießen. Dort fand dann auch die Siegerehrung statt: Gewonnen hat bei den Damen die Gruppe „Kölsche Klüngel“ mit einer Zeit von 8 Minuten und 34 Sekunden, bei den Herren machte die Gruppe „Joot drop“ mit 7 Minuten und 51 Sekunden das Rennen.

(vest)