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Grevenbroich: Wevelinghoven feiert für neuen Kunstrasenplatz

15.000 Euro für das BVW-Projekt : Wevelinghovener feiern für neuen Kunstrasenplatz

Erst spielten die „Domstürmer“, dann begann die Party. Und am Ende blieben 15.000 Euro für das Kunstrasen-Projekt übrig.

Knapp 800 Besucher haben am Wochenende dafür gesorgt, dass der BV Wevelinghoven einem neuen Kunstrasenplatz ein großes Stück nähergekommen ist. „Wevelinghoven feiert für den guten Zweck“ lautete das Motto, die „Domstürmer“ aus Köln und DJ Marc Pesch sorgten für die entsprechende Musik und Partystimmung bis tief in die Nacht. Alles in allem dürften rund 15.000 Euro in die Vereinskassen geflossen sein.

„Unser Ziel waren Einnahmen in fünfstelliger Höhe“, berichten die beiden Organisatoren Marc Pesch und Dustin Thissen, „das haben wir erreicht.“ Beide hatten gemeinsam mit dem Vorstand des Ballspielvereins knapp 40 Sponsoren gefunden, die etliche tausend Euro schon im Vorfeld der Veranstaltung zugesagt hatten. Durch den Getränkeverkauf und den Eintritt konnten weitere Einnahmen generiert werden.

„Der Auftritt der ,Domstürmer’ ist hervorragend angekommen, anschließend gab es Partystimmung bis nachts um eins“, war auch BV-Vorstandsmitglied Raphael Drahs zufrieden. „Natürlich hätten wir uns noch mehr Gäste vorstellen können, aber angesichts der Tatsache, dass vergleichbare Feste in Wevelinghoven von knapp 400 Menschen besucht werden, war die Veranstaltung schon ein großer Erfolg“, berichtete Dustin Thissen.

Bürgermeister Klaus Krützen, der als Schirmherr der Veranstaltung agierte, stellte den Beginn der Arbeiten am neuen Kunstrasenplatz für das nächste Jahr in Aussicht. „Das Projekt des BV Wevelinghoven ist beispielhaft und hat Vorbildcharakter“, lobte der Verwaltungschef. „Wir hoffen, dass wir die Vereinsarbeit durch den neuen Kunstrasenplatz weiter stärken und nach vorne bringen können.“

Während des Winterbetriebs wickeln die Fußballer alle Meisterschaftsspiele und Trainingseinheiten auf ihrem Ascheplatz ab. Der nebenan liegende Rasen steht in dieser Zeit kaum zur Verfügung – und im Sommer fällt er acht Wochen wegen der Regenerationsphase aus. Um größere Spielzeiten zu bekommen, wünscht sich der Verein bereits seit mehreren Jahren einen Kunstrasen.

(wilp)