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Grevenbroich: Weihnachtsmarkt mit 2G-Regel gestartet

Kleine Budenstadt wurde am Freitag eröffnet : Weihnachtsmarkt in Grevenbroich mit 2G-Regel

Nur Geimpfte und Genesene dürfen die von einem Zaun umgebene kleine Budenstadt besuchen. Am Eingang werden Kontrollen vorgenommen. Was es im Schatten des Alten Rathauses zu sehen gibt.

Der Weihnachtsmarkt ist am Freitagabend eröffnet, die Festbeleuchtung in der Fußgängerzone eingeschaltet worden. Doch die richtige Stimmung wollte noch nicht aufkommen. Und das lag nicht allein am Nieselregen. „Unter den Menschen herrscht große Verunsicherung angesichts der Pandemie – das belastet sie sehr in dieser Zeit“, sagte Vizebürgermeister Edmund Feuster, der die ersten Gäste begrüßte. Sein Stellvertreter Peter Cremerius schaltete anschließend mit der kleinen Klara (7) die Lichter des Weihnachtsbaums auf dem Marktplatz ein.

Die Tanne wurde schon zum 15. Mal unter der Regie des Marinezuges „Klabautermann“ geschmückt. Wie im Vorjahr mussten die Brauchtumsfreunde auch diesmal wegen Corona auf die Hilfe von Kindern verzichten. Der Baum setzt einen markanten Punkt auf dem Weihnachtsmarkt, der mit einem Zaun umgeben wurde – weil dort die 2G-Regel gilt und kontrolliert wird.

Das einmal mehr von Norbert Lupp organisierte Spektakel ist etwas übersichtlicher als in der Vergangenheit. „Viele Händler, die sonst hier waren, haben in der Corona-Zeit aufgegeben“, begründet der Schausteller. Einige Buden mit Geschenkartikeln und Schmuck sind aber da, ebenso ein Karussell sowie Imbissangebote, zu denen erstmals auch Flammlachs gehört. Und das Glühweinzelt ist natürlich auch wieder dabei.

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„Immer mehr Veranstaltungen werden jetzt abgesagt. Unter diesen Voraussetzungen beweist Norbert Lupp großen Mut“, meinte Edmund Feuster, der dem Unternehmer „möglichst viele Besucher“ wünschte. Bis zum 22. Dezember ist der Markt geöffnet – zumindest ist das der Plan.

Musikalisch verschönert wurde die Eröffnung von der Jugendkantorei unter Leitung von Karl-Georg Brumm, die internationale Weihnachtsmusik präsentierte. Am Samstag (27. November) um 17 Uhr will Rosita, die „kölsche Nachtigall“, für das richtige „Adventsjeföhl“ auf dem Markt sorgen.

(wilp)