Bußgelder in Grevenbroich Was die „Knöllchen“ in der Stadt kosten

Grevenbroich · Falschparken, weggeworfene Zigarettenkippen oder zu hohes Tempo: Wer dabei erwischt wird, muss zahlen. Eine halbe Million Euro die Stadt jährlich aus Verwarn- und Bußgeldern ein. Wie viel was in Grevenbroich kostet.

 Enten füttern ist in Grevenbroich verboten. Über ein Verwarngeld wird im Ermessensfall entschieden.

Enten füttern ist in Grevenbroich verboten. Über ein Verwarngeld wird im Ermessensfall entschieden.

Foto: ddp

Post von der Stadt liegt im Briefkasten. Da war doch was, da hing doch ein kleiner Zettel hinter der Windschutzscheibe, als auf dem Parkplatz die Parkscheibe vergessen wurde. Nun gibt’s die Quittung: ein Knöllchen. Das ist ärgerlich. Verwarnungen und Bußgelder bezahlen müssen Grevenbroicher aber längst nicht nur bei bei falschem Verhalten im Straßenverkehr, auch für Spaziergänger in Parks oder für Hundehalter, die die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners liegen lassen, gibt’s Knöllchen. Immerhin rund eine halbe Million Euro nimmt die Stadt im Jahr durch Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder im fließenden und ruhenden Verkehr oder anderenorts ein – eine Finanzspritze fürs leere Stadtsäckel. Doch „unser Hauptziel ist nicht das Erzielen von Einnahmen, sondern auf geltende Regeln aufmerksam zu machen, damit sie eingehalten werden“, betont Stadtsprecher Stephan Renner.