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Grevenbroich: Volkshochschul-Team ist wieder komplett

Bildung in Grevenbroich : Volkshochschul-Team ist wieder komplett

Iwona Jarczewski hat die stellvertretende Leitung der Volkshochschule übernommen. Sie schwärmt von Grevenbroich - weil es hier so grün ist. Zudem liegt das neue Programmheft jetzt vor.

Das Team der Volkshochschule ist wieder komplett. Der neue Mannschafts-Zugang heißt Iwona Jarczewski und ist nun Stellvertreterin von VHS-Chef Thomas Wolff. Die 52-Jährige rückte für Monika Born-Möbius nach, die nach 40 Jahren in den Ruhestand gegangen war. Jarczewski ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder, lebt in Oberhausen, schwärmt aber in höchsten Tönen von Grevenbroich: „Es ist sehr schön grün hier. Vor allem die Gartenschau-Parks sind ideal fürs Joggen und Wandern.“ Mittlerweile hat sie bereits mehrere Tai-Chi-Kurse im Freien abgehalten – auch bei Regen.

„Wir haben den Generations-Wandel erfolgreich vollzogen“, sagt Dezernent Michael Heesch mit Blick auf das siebenköpfige VHS-Team, das er als „gelungene Mischung aus erfahrenen und jungen Kollegen“ bezeichnet. Soeben haben die Verantwortlichen der Weiterbildungseinrichtung das Programm für das zweite Halbjahr herausgegeben, das rund 300 verschiedene Kursangebote beinhaltet.

Was neu ist: Ab September werden die Sprach- und teilweise auch die Gesundheitskurse in den Gebäudeteilen C und D der ehemaligen Realschule an der Bergheimer Straße stattfinden. Die Räume werden bis dahin fit für ihren künftigen Einsatz gemacht. Michael Heesch könnte sich vorstellen, die Verwaltung und den operativen Bereich der Volkshochschule künftig an einem Teil dieses Standortes zusammenzuführen – „das ist meine Vision“, sagt der Erste Beigeordnete. Weiterbildung sei ein Zentralauftrag der Kommune, meint er – „darin muss auch investiert werden“.

Mehr als 9000 Unterrichtsstunden sind für das kommende Halbjahr geplant. Noch ist nicht klar, ob wegen der Corona-Pandemie alle Angebote auch tatsächlich realisiert werden können. So stehe derzeit noch ein Fragezeichen hinter den Wassergymnastik-Kursen, „denn die Hygieneanforderungen in den Bädern sind enorm“, sagt Thomas Wolff. Auch sei zurzeit nicht klar, ob neue Crossover-Ideen wie der Lehrgang „Französisch sprechen und französisch“ kochen“ tatsächlich umgesetzt werden können.

Während der Corona-Pandemie hat die Grevenbroicher Volkshochschule in den vergangenen Monaten verstärkt auf Internet-Angebote gesetzt, die gut angenommen worden seien. „Wir haben daher eine ganze Reihe von Online-Kursen in unser aktuelles Programm aufgenommen“, sagt Wolff. „Darüber hinaus werden wir in den nächsten Wochen weitere Angebote entwickeln.“

Das aktuelle Programmheft liegt in Geschäften und Kreditinstituten aus. Zudem kann es auch online abgerufen werden. Die Adresse: https://vhs-gv.itk-rheinland.de.