Grevenbroich: Vereine rüsten sich für das Gartenschau-Jubiläum

Großereignis in Grevenbroich : Vereine rüsten sich für das Gartenschau-Jubiläum

Im April 1995 wurde die Landesgartenschau in Grevenbroich eröffnet, 2020 wird sie sich zum 25. Mal jähren. Das Silberjubiläum soll gebührend gefeiert werden, die ersten Planungen haben begonnen.

„Wir sichten zurzeit diverses Foto- und Filmmaterial“, sagt Museumsleiter Thomas Wolff. Geplant ist, in Bild und Ton an das Großereignis zu erinnern, das ein Millionen-Publikum in die Stadt zog. Darüber hinaus soll, gemeinsam mit Partnern, eine besondere Ausstellung stattfinden. Veranstaltungsort wird die Villa Erckens sein, die prominenter Teil des Gartenschau-Geländes war.

Der Kunstverein wird hierbei mit im Boot sein. „Wir stehen zurzeit in Kontakt mit einem führenden Galeristen“, sagt Vorsitzender Hans-Joachim Onkelbach. Die Kunstfreunde wollen zum Gartenschau-Jubiläum „etwas Hochkarätiges“ nach Grevenbroich holen, lassen sich aber noch nicht in ihre Karten blicken. „In Kürze können wir einen Namen nennen“, kündigt Onkelbach an.

Auch der Verkehrsverein beteiligt sich am Jubiläum – mit einer  besonderen Aktion: Die Aktiven um Walter Flöck setzen sich dafür ein, dass das Ettl-Rad, eines der Wahrzeichen der Gartenschau, wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt wird. Die einst knallrote Stahl-Skulptur  hat an Strahlkraft verloren, überall blättert der Lack ab, hier und da macht sich der Rost breit. „Mit den ersten Arbeiten wird in einigen Wochen begonnen“, berichtet Walter Flöck.

Der Förderverein für den Stadtpark beteiligt sich ebenfalls am Jubiläum: Er will die „grüne Lunge“ der Innenstadt bis zum Jubiläum wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen. „Bisher ist uns das schon gut gelungen“, sagt Vorsitzender Johannes Haas. Ob es ein Fest zur Übergabe geben wird, steht noch nicht fest: „Da sehen wir die Stadt in der Pflicht“, sagt Haas.

Die hat mit den Planungen  noch nicht begonnen. „Erst im zweiten Halbjahr“ will sich das Technische Dezernat mit dem Jubiläum gedanklich auseinandersetzen, sagt Stadtsprecherin Claudia Leppert.

(wilp)
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