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Grevenbroich: Trauer und Verbundenheit mit Partnern in Peel en Maas

Aktion mit Partnerstadt : Trauer und Verbundenheit mit Partnern in Peel en Maas

In Kaldenkirchen in der Nähe zur niederländischen Grenze haben Grevenbroicher an Masten eine 200 Meter lange Leine mit 400 daran geknoteten Taschentüchern aufgehängt.

(cso-) Veranstaltungen und Fahrten in die Partnerstädte fallen aus, Corona hat das Programm des Partnerschaftsvereins zum Erliegen gebracht. Doch nun gab es an der niederländisch/deutschen Grenze eine besondere Aktion mit Teilnehmern aus den Partnerkommunen Peel en Maas/Kessel und Grevenbroich. In Kaldenkirchen wurde an Masten eine 200 Meter lange Leine mit 400 daran geknoteten Taschentüchern aufgehängt.

Mit dabei waren Vertreter des Vereins, Bürgermeister Klaus Krützen und seine Kollegin Wilma Delissen. Die Idee hatten die Künstler Ans Joosten (Peel en Maas) und Gereon Riedel vom E 1 Atelier in Grevenbroich. Taschentücher kommen bei Trauer zum Einsatz, und mit ihnen werden Freunde begrüßt. Beides soll nun die Tücherleine symbolisieren. „Sie ist Zeichen für die gemeinsame Trauer über die Corona-Pandemie, und sie ist ein Zeichen für die Verbundenheit zwischen unseren Kommunen“, erläutert Joachim Schwedhelm von der Abteilung Kessel im Verein. „Peel en Maas ist von der Pandemie viel stärker betroffen als Grevenbroich, dort gibt es erheblich mehr Tote zu beklagen. Wir denken an unsere Freunde dort“. Das Tüchersymbol sei auch ein Friedenszeichen. „Wir leben seit 75 Jahren in Frieden miteinander, konnten aber das Jubiläum wegen der Pandemie nicht feiern. Dennoch sollte ein Zeichen gesetzt werden.“ .

2021 soll es wieder ein Treffen mit Künstlern, Orchestern und Chören aus beiden Kommunen geben: beim Event „Kunst und Musik im Park“ von Partnerschafts- und Verkehrsverein im Finlay-Park – im Rahmen des auf 2021 verschobenen Gartenschau-Jubiläums.