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Grevenbroich: Südstadt-Team packt Wundertüten für Abenteuer zu Hause

Weil der Familiengottesdienst ausfällt : Südstadt-Team packt Wundertüten für die kleinen Abenteuer zu Hause

Weil alle Messen wegen der Corona-Krise ausfallen, liefert das Team der Abenteuerland-Gottesdienste nun spezielle Post nach Hause.

Bis zu 120 Kinder finden sich mit ihren Eltern regelmäßig zu den Abenteuerland-Gottesdiensten in der Südstadt-Kirche St. Joseph ein. Weil alle Messen wegen der Corona-Krise ausfallen, wird auch diese spannende Variante bis auf weiteres nicht mehr stattfinden. Das Team um Gemeindereferent Daniel Gentner hat sich jetzt aber einen Ersatz ausgedacht: Der Briefträger bringt jetzt den Abenteuerland-Gottesdienst per Wundertüte ins Haus.

Die Engagierten haben eine bunte Tüte gepackt, die sich Familien kostenlos zuschicken lassen können. „Damit wollen wir ein bisschen Abenteuerland nach Hause bringen“, sagt Daniel Gentner. Zum Inhalt des Din-A4-Umschlags gehört zum Beispiel ein kleines Bilderbuch mit einer Jesus-Geschichte, aber auch ein selbst gemachtes Brettspiel sowie Blumensamen für eine Insekten-Wiese.

„Da bei unseren Familien-Gottesdiensten die Musik immer ganz wichtig ist, haben wir für musikalische Familien auch Notenblätter mit unseren Lieblingsliedern eingepackt“, schildert der Gemeindereferent. Für alle, die damit nicht so viel anfangen können, gibt es einen Link zu einer Abenteuerland-Playliste bei einem Streaming-Anbieter. „Dort kann man sich dann auch Kirchenhits für die ganze Familie anhören“, sagt Daniel Gentner.

Das achtköpfige Vorbereitungs-Team hat sich die Wundertüte ausgedacht, um Familien etwas Abwechslung zu bieten. „Ich denke, das wird gut ankommen, da die meisten ja jetzt wegen des Coronavirus zu Hause sind“, betont Gentner. Die Tüte kann über die Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Vollrather Höhe (www.pgvh.de) oder im Pastoralbüro unter 02181 2124120 bestellt werden.

Mit der Abenteuerland-Aktion griffen die Südstädter 2017 auf eine Idee von Schwester Teresa Zukic aus Singen zurück, deren Konzept bundesweit großen Anklang gefunden hatte. Jeder Gottesdienst beginnt mit einer Spielstraße, bevor es mit Musik, Bewegungs- und Theaterspielen in der Kirche weitergeht. „Nach wie vor erfreuen sich diese Vormittage einer großen Beliebtheit bei Kindern und deren Eltern“, resümiert Daniel Gentner zufrieden.