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Grevenbroich: Grevenbroich stimmt sich auf das Fest ein

Grevenbroich : Grevenbroich stimmt sich auf das Fest ein

Mit dem Biwak leitete der BSV gestern die heiße Phase vor dem Fest ein. In zwei Wochen wird gefeiert.

Nur einen Schlag brauchte Schützenkönig Karl-Josef Esser – dann war das erste Bierfass für das 38. Biwak des BSV angezapft. Bei feinster Wetterlage fanden sich am Abend zahlreiche Gäste am Alten Schloss ein, um sich fröhlich auf das kommende Fest einzustimmen. Heute in zwei Wochen wird in Grevenbroich gefeiert.

"Alles ist vorbereitet", signalisierte Präsident Dr. Peter Cremerius. Hinter ihm, Oberst Joachim Schwedhelm und dem Vorstandsteam liegen arbeitsreiche Wochen: Aufwendige Brandschutz- und Fluchtwege-Konzepte mussten von einem Sachverständigen erstellt werden, für das Zelt verlangten die Behörden sogar eine Baugenehmigung. "Das alles erforderte sehr viel Geduld", sagte Cremerius.

Nachdem die Vorbereitungen so gut wie abgeschlossen sind, freuen sich die Schützen nun auf das nahende Fest. Das steht diesmal ganz im Zeichen der Edelknaben, die vor 40 Jahren von Toni Grippekoven aus der Taufe gehoben wurden. "Aus diesem Grund haben wir die Jüngsten aus 20 heimischen Schützenvereinen und Bruderschaften eingeladen, um an unserem Sonntags-Festzug teilzunehmen", erklärt Axel Holzhauser, der mit Ulrich Herlitz die BSV-Jugend betreut.

Wie viele Edelknaben dabei sein werden, ist noch nicht ganz sicher, denn die Anmeldungen laufen noch. Auf jeden Fall werden die "Youngster" einen eigenen Marschblock erhalten, der BSV wird dafür seine Musik von neun auf jeweils zehn Tambourkorps und Kapellen aufstocken. Oberst Schwedhelm rechnet damit, dass am Schützenfestsonntag etwa 1400 Marschierer auf den Beinen sein werden. Auch der Fackelzug am Samstag verspricht ein buntes Bild: Die Schützen haben neun eigene Großfackeln gebaut, drei weitere werden aus Wevelinghoven erwartet.

Gestern ist das von Hans-Dieter Kaltz und Herbert Schikora herausgegebene BSV-Jahrbuch (Auflage: 5000 Stück) verteilt worden, es liegt nun kostenlos in Grevenbroicher Banken, Sparkassen und Geschäften aus. Der Eintritt ins Festzelt bleibt in diesem Jahr stabil. Für Alt und Pils müssen Schützen und Gäste 1,50 Euro zahlen.

(NGZ)