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Grevenbroich: Startschuss für neues Mobilitätskonzept

Startschuss ist gefallen : Grevenbroicher arbeiten an neuem Mobilitätskonzept

Wie sieht die Mobilität der Zukunft in Grevenbroich aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich jetzt unterschiedliche Akteure im Rahmen eines Workshops. Damit wurde ein erster Schritt zu einem neuen Mobilitätskonzept unternommen.

In Grevenbroich ist der Startschuss für ein neues Mobilitätskonzept gefallen. In einem Workshop, der nicht öffentlich tagte, sind erste Lösungsansätze erarbeitet worden. Neben Politikern und Verwaltungsleuten waren unter anderem Vertreter des ADFC, des BUND, der Stadtbetriebe sowie der Industrie- und Handelskammer an dem Workshop beteiligt. Auch das Bürgerbündnis „NahFAIRkehr“ saß mit am Tisch.

In dieser Runde wurde darüber beraten, „wie Mobilität künftig in Grevenbroich gedacht werden soll, welche Anforderungen an Mobilitätsangebote gestellt werden und welche Begleitumstände in Zukunft eine Rolle spielen könnten“, teilt Rathaussprecher Lukas Maaßen mit. Was spannend klingt, bleibt der Öffentlichkeit allerdings zunächst vorenthalten, denn Details aus dem Workshop will die Stadt nicht nennen. Nur so viel: „Viele Ideen und Vorschläge beinhalten ein besser ausgebautes Radwegenetz, welches eine schnelle und alltagstaugliche Erreichbarkeit gewährleisten soll“, so Maaßen auf Nachfrage unserer Redaktion.

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Die Ergebnisse sollen nun zusammengefasst und im Anschluss dem Arbeitskreis „Mobilität“ vorgestellt werden, der sich am 5. Oktober konstituieren und ebenfalls nicht öffentlich tagen wird. In einer seiner nächsten Sitzungen soll sich dann der Ausschuss für Planung und Mobilität mit dem Thema befassen. Das Mobilitätskonzept ist einem Verkehrsentwicklungsplan vorgeschaltet, dessen Erarbeitung von Rat und Verwaltung als „wichtige Aufgabe für die nächsten Monate“ formuliert wurde.

Wie Bürgermeister Klaus Krützen im Vorfeld des Workshops betonte, soll „das Mobilitätskonzept das Zeug dazu haben, einen Paradigmenwechsel in der Grevenbroicher Verkehrspolitik einzuleiten“. Alle Entscheidungen, die in den nächsten Jahren in Sachen Fuß-, Rad- und Autoverkehr sowie ÖPNV getroffen werden, würden abhängig von dem Mobilitätskonzept sein.