Politik in Grevenbroich Stadtparkinsel soll Zentrum für Kultur und Kunst werden

Grevenbroich · Die Stadtverwaltung soll ein kulturelles und gastronomisches Nutzungskonzept für die Gebäude auf der Stadtparkinsel entwickeln. Das fordern SPD, Grüne und Mein Grevenbroich in einem gemeinsamen Antrag. Das Thema wurde vom Rat jetzt zur Beratung in den Kulturausschuss verwiesen.

 Blick über das Erftufer auf die Stadtparkinsel.

Blick über das Erftufer auf die Stadtparkinsel.

Foto: Berns, Lothar (lber)

Maschinenhalle, Versandhalle und Waagehaus der ehemaligen Spinnerei Erckens wurden 1984 unter Denkmalschutz gestellt. Gleichzeitig begannen umfangreiche Restaurierungsarbeiten, bei dem auch das Auerbachhaus aus altem Material neu errichtet wurde. Die vier städtischen Immobilien beherbergen heute unter anderem die Stadtbücherei und das -archiv, die Volkshochschule sowie zeitweise auch hochkarätige Kunstausstellungen.

Nach Ansicht der drei kooperierenden Fraktionen ist es „zwingend erforderlich“, diese Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen. Es müsse ein Konzept her, das sowohl nicht störende Gastronomie als auch Ausstellungen, Kleinkunst und musikalische Veranstaltungen berücksichtige. Damit könne das heute schon „herausragende Angebot“ der auf der gegenüber liegenden Erftseite stehenden Villa Erckens ergänzt werden. Geprüft werden soll auch, ob sich Teile der Gebäude für eine Erweiterung des Museums anbieten könnten.

Damit sich die „Insel“ zu einem „Zentrum für Kultur und Kunst“ entwickeln kann, regen SPD, Grüne und Mein Grevenbroich eine Planungswerkstatt an. Experten aus Kunst, Kultur, Museumspädagogik, Gastronomie, Stadt- und Landschaftsplanung sollen Ideen für einen Publikumsmagneten entwickeln, der künftig Besucher aus der gesamten Region anziehen soll.

(wilp)
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