Grevenbroich: Stadt bringt Bürger vor Gericht, statt für die Fehler bei der Postzustellung grade zu stehen.

Kommentar: Selbstherrlichkeit statt Bürgernähe

Die Fälle der mittlerweile drei Bürger, die nicht aus eigenem Verschulden, sondern wegen einer Überreaktion der Stadtverwaltung (Bußgeldstelle) vor Gericht gebracht worden sind, ist ein Armutszeugnis für die Stadt Grevenbroich.

Die Fälle der mittlerweile drei Bürger, die nicht aus eigenem Verschulden, sondern wegen einer Überreaktion der Stadtverwaltung (Bußgeldstelle) vor Gericht gebracht worden sind, sind ein Armutszeugnis für die Stadt Grevenbroich. Nach dem Rechtsempfinden des „Normalbürgers“ kann die Stadt einen Bürger nicht dafür belangen, dass der private Postzusteller der Stadt offensichtlich wiederholt seiner Aufgabe nicht gewachsen war. Bürgernähe ist nur etwas, das bald im Wahlkampf wieder groß geschrieben wird. Bürgerfeindlichkeit und Selbstherrlichkeit sind leider die alltägliche Praxis bei der Grevenbroicher Stadtverwaltung. Warum wacht die Politik nicht endlich auf?

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